Düren - Mit Hagen Trocha verliert der Sport eine Institution

Mit Hagen Trocha verliert der Sport eine Institution

Von: hs
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Düren. Hagen Trocha, Ehrenvorsitzender des Leichtathletikkreises Düren ist tot. Nach längerer Krankheit verstarb er bereits am Donnerstag.

Mit Hagen Trocha verliert der Leichtathletikkreis Düren eine Institution. Er hatte im April 2008 seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Als junger Athlet feierte Trocha große Erfolge. Als 14-Jähriger lief er die 100 Meter bereits in 11,7 Sekunden. Ein Jahr später steigerte er sich auf 11,3 Sekunden. Beide Zeiten bedeuten bis zum heutigen Zeitpunkt Kreisrekord.

Mit der Ausbildung zum Kampfrichter (1966) begann dann die „ehrenamtliche Karriere” und schon ein Jahr später wurde Hagen Trocha Vorsitzender des Leichtathletikkreises Düren. Drei entscheidende Ereignisse fallen in den Zeitraum seiner „Regierungszeit”.

1968 vereinigten sich die Kreise Düren und Jülich zum „LA-Kreis Düren-Jülich”, ab 1972 firmiert der Verband unter „Kreis Düren”. 1973 fiel die Entscheidung, die nicht den Vorstellungen des Landesverbandes entsprach: Der LA Kreis Düren blieb selbständig und wurde nicht mit Aachen vereinigt. 2004 erfolgte die Einweihung einer Kunststoffbahn an der Euskirchener Straße.

1986 wurde Hagen Trocha bereits Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes. Seine Die Karriere war allerdings noch keineswegs beendet. Von 1997 bis 2005 fungierte er wieder als Vorsitzender des Leichtathletikkreises. Von 1988 bis vor wenigen Wochen führte er die Statistik des Kreises und die Webseite. Bei vielen Veranstaltungen war er der Ausrichter und beteiligte sich als Stadionsprecher.

Mit Hagen Trocha verliert der Sport im Kreis Düren eine Institution, die nicht nur für die Leichtathletik da war. Trocha war in vielen Besprechungen und Beratungen der ruhende Pol, der auf sachlichem Niveau seine Meinung einbrachte.
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