Mit Gottes Segen sicher unterwegs

Von: kin
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Rund 100 Biker waren an Christi Himmelfahrt zur Motorradweihe ans Muttergotteshäuschen im Dürener Süden gekommen. Foto: kin

Düren. Ein bisschen erinnert die Stimmung rund um das Muttergotteshäuschen im Dürener Süden am Christi Himmelfahrtstag an ein munteres Volksfest. Es gibt Kuchen und Grillwürstchen, die Menschen sind bester Laune. Rund 100 Motorradfahrer haben ihre Maschinen vor dem Gotteshaus abgestellt. Christi Himmelfahrt ist traditionell der Tag der Motorradweihe am Muttergotteshäuschen.

Seit 14 Jahren treffen sich die Biker am Vatertag in der Zülpicher Straße. Neben Motorrädern werden nach dem Open-Air-Gottesdienst, den in diesem Jahr Pfarrer Hans-Otto von Danwitz mit den Gläubigen gefeiert hat, auch Autos, Fahrräder, Roller, Kinderwagen und Rollstühle gesegnet. „Wir bitten um mehr Gelassenheit und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr“, so von Danwitz. „Und wir hoffen, dass alle immer sicher ans Ziel kommen.“

Elke Sulek und Guido Ruland aus Nideggen sind fast jedes Jahr bei der Motorradweihe am Muttergotteshäuschen dabei. „Die Atmosphäre ist einfach schön“, sagt Guido Ruland, „man trifft sehr nette Leute.“ Und Freundin Elke Sulek ergänzt: „Vielleicht hilft der Segen ja auch ein bisschen. Und ist so etwas wie ein Schutzengel für uns.“

Ähnlich sieht das auch Wolfram Mühlenberg aus Düren. „Ich glaube an Gott, nur halte ich vom Bodenpersonal nicht viel. Wenn ich gesegnet werde, kann es auf keinen Fall schaden.“ Mühlenberg ist seit über 20 Jahren regelmäßig mit seinem Motorrad unterwegs. Eigentlich immer dann, wenn das Wetter es zulassen würde. Motorradfahren, so der Biker, vermittele ihm ein Gefühl von Freiheit. „Ich fahre ohne Käfig und kann auch die Natur mit ihren Gerüchen auf dem Motorrad viel besser wahrnehmen als im Auto.“ Natürlich sei es im Laufe der Jahre immer mal wieder auch zu brenzligen Situationen gekommen, so der Chopperfahrer. „Und wer weiß, vielleicht hat ja die Weihe Schlimmeres verhindert.“

Für Bettina Weiß aus Cochem ist die Motorradweihe seit fünf Jahren fester Bestandteil ihres Ausflugsprogramms. „Ich komme immer her“, erzählt sie. „Und es gibt Motorradkollegen, die ich jedes Jahr nur hier treffe. Das ist einfach schön.“ Nach der Segnung ihrer Fahrzeuge haben die Biker eine gemütliche Fahrt in die Eifel unternommen.

Die Wallfahrt am Muttergotteshäuschen dauert bis Ende Mai. Die Kapelle ist täglich von 7 bis etwa 20 Uhr geöffnet. Werktags findet regelmäßig ab 19 Uhr die Pilgermesse statt. Am Sonntag, 17. Mai, predigt im Gottesdienst ab 17 Uhr der Kölner Psychologe Dr. Guntram Ockenfels zum Thema: „Gelingendes Leben – sich annehmen“.

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