Mit Glasverbot und dem bewährten Sicherheitskonzept

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Düren. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, „Dürens größte Karnevalsparty an Weiberfastnacht kann steigen”, betont Berthold Becker vom städtischen Jugendamt.

Auch in diesem Jahr erwarten das Jugendamt und seine Kooperationspartner zwischen 12 und 18 Uhr bis zu 4000 Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Rathausvorplatz, der sich bei freiem Eintritt und jugendfreundlichen Getränkepreisen wieder in eine Partyzone verwandeln wird. DJ Totti wird dem Nachwuchs ebenso einheizen wie die beiden Gruppen „Määt nix” und „Birkesdörpe Buure Band” auf der Bühne.

Sicherheit wird wieder groß geschrieben. Dabei vertrauen die Veranstalter auf das bewährte Konzept der vergangenen Jahre. Und das beinhaltet an erster Stelle wieder ein Glasverbot im zentralen Innenstadtbereich, zwischen Bahnhof und Bonner-/Stürzstraße, zwischen Schützen-/Hohenzollern- und August-Klotz-Straße, das am kompletten Weiberfastnachtstag gilt und von Ordnungsamtsleiter Karl-Heinz Adels und seinen Mitarbeitern wieder kontrolliert wird. Auch der Verkauf von Alkohol in Glasflaschen ist in diesem Bereich rund um die Uhr untersagt, Kunststoff- und Tetrapack-Behältnisse hingegen sind erlaubt. „Viel Spaß ohne Glas”, lautet einmal mehr die Devise. „Das hat sich bewährt”, betont Adels mit Blick auf den spürbaren Rückgang schwerer Schnittverletzungen, seit das Glasverbot im Jahr 2009 zum ersten Mal erlassen wurde.

Trotzdem stehen das Deutsche Rote Kreuz mit rund 45 Helfern, das Krankenhaus Düren mit vier Notärzten und zwei Pflegekräften aus der Notaufnahme und Kräfte der Dürener Feuerwehr wieder Gewehr bei Fuß; insbesondere um Jugendlichen, die zu tief ins Glas geschaut haben, zu helfen, und dafür zu sorgen, dass sie sicher den Heimweg antreten können. Das DRK wird seine Zelte wieder zwischen Rathaus und City-Carree aufschlagen. Dort können Eltern - wenn erforderlich - auch ihre Schützlinge wieder abholen. „Aber nur aus Richtung Wilhelmstraße”, erklärt Patrick Hecker vom DRK. Eine Anfahrt über den abgesperrten Kaiserplatz ist nicht möglich.

Noch einmal aufgestockt haben die Veranstalter die Zahl der Sicherheitskräfte auf dem Rathausvorplatz selbst, erklärt Peter Junker von der offenen Jugendarbeit. An den vier Eingängen zur Partyzone werden diesmal 25 Sicherheitskräfte kontrollieren, dass die Jugendlichen keine Glasflaschen einschmuggeln. Und auch die Polizei ist mit zahlreichen Kräften vor Ort, überwacht das Gelände vom Rathaus aus mit Videotechnik, um auf sich anbahnende Streiterein direkt reagieren zu können. „Eltern brauchen sich keine Sorgen zu machen”, ist Adels überzeugt, dass das Sicherheitskonzept greifen wird. Allerdings appelliert er auch an die Eltern, ein Auge darauf zu werfen, was die Kinder in ihren Taschen haben, wenn sie morgens das Haus verlassen.

Neben der zentralen Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz finden noch zwei Partys statt: Von 12 bis 17 für Kinder zwischen acht und 13 Jahren im MultiKulti im Haus der Stadt und von 17 bis 21 Uhr für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im Papst-Johannes-Haus.
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