Mit ganz viel handgemachter Musik Menschen in Not helfen

Von: kin
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Holger Quast, vielen besser bekannt als „Ne joode Jong“, gibt sein drittes eigenes Konzert. Foto: privat

Düren. Alles, was im Rheinland zum dritten Mal stattfindet, ist bekanntermaßen Tradition. Und genau deswegen hat Holger Quast aus Derichsweiler, vielen besser bekannt als „Ne joode Jong“, seinem dritten Solokonzert auch den Titel „Tradition“ gegeben.

Der Vollblutkarnevalist aus dem Dürener Stadtteil Derichsweiler hat sein ganzes Leben Musik gemacht. Früher gemeinsam mit seinem Vater Willi, später allein.

Seit zehn Jahren singt Holger Quast, vorzugsweise bei Auftritten der Derichsweiler Karnevalsgesellschaft „Blau-weiße Sterne“. Seit der Karnevalssession 2014/15 versucht der Familienvater, im Kölner Karneval Fuß zu fassen, schreibt eigene Lieder. In der vergangenen Session hat er mehr als 40 Auftritte absolviert. Sogar der bekannte Kölner Sänger und Produzent Björn Heuser hat ein Lied für Quast geschrieben. „E janz einfach Leed“ war ein großer Erfolg und hat es sogar auf den Karnevals-Sampler „Karneval in Köln“ geschafft. „Es war immer mein großer Traum“, sagt Quast, „einmal mit einem meiner Lieder auf so einer CD vertreten zu sein. Dieser Traum ist jetzt in Erfüllung gegangen.“

Lieder von Marc Metzger, „Colör“ und die „Funky Marys“ sind unter anderem auf der CD. Holger Quast: „Für mich ist das wirklich eine große Ehre. Ich habe das Lied, das Björn Heuser für mich geschrieben hat, in dem Studio aufgenommen, wo auch der Karnevals-Sampler produziert wurde. Als die Anfrage kam, ob mein Lied auf dieser CD veröffentlich werden darf, musste ich wirklich nicht lange überlegen.“

Mittlerweile gibt es acht eigene Songs von Holger Quast, die alle auch bei seinem dritten Solokonzert zu hören sein werden. „Außerdem singe ich Kölsche Lieder und begleite mich dabei auch selbst am Klavier. Das sind überwiegend Balladen. Songs, die mir selbst gut gefallen.“ Dieses Konzert, ergänzt Quast, sei für ihn wirklich eine Herzensangelegenheit. „Es macht einfach unglaublich viel Spaß, und es ist mir auch wichtig, dass der Erlös des Abends an einen guten Zweck geht. Ich möchte mit diesem Abend kein Geld verdienen.“

Übrigens hat Holger Quast am 27. April Verstärkung: Die Kölner Band „Pläsier“ wird für einen Gastauftritt nach Düren kommen. Die Band mit Gregor Sitarski (Bass), Tobias Wurm (Schlagzeug), Sabi Offergeld (Gesang), Julia Soujon (Klavier, Gesang), Eva Soujon (Gesang, Gitarre) und Manu Brüssel (Gitarre) hat sich im Kölner Karneval längst einen Namen gemacht und viele Preise gewonnen.

„Wir haben uns im Karneval kennengelernt“, sagt Holger Quast. „Und wir mögen uns einfach.“ Genau wie er hätten auch die Bandmitglieder von „Pläsier“ viel Spaß an der Musik. „Sie besuchen mich an meinem Abend als Freunde und treten ohne Gage auf.“ Die Band wird einige Songs alleine singen, aber auch mit Holger Quast gemeinsam auf der Bühne stehen.

Einen Traum hat der Sänger übrigens noch. „Ich möchte einmal am 11.11. oder an Weiberfastnacht zur Eröffnung des Straßenkarnevals irgendwo auf einer großen Bühne in Köln spielen. Das stelle ich mir einfach als absolut unvergessliches Erlebnis vor.“

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