Mit Fußballspielen das Selbstbewusstsein stärken

Von: Anne Wildermann
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Kleine Spieler, großer Jubel: Die Jungs des Fußball-Camps freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung im Sommer 2017. Foto: Wildermann

Düren. Niklas (13) liebt Fußball. Deshalb nimmt der Schüler aus Birkesdorf auch zum vierten Mal an dem Fußball-Camp „Rote Karte für die Ersatzbank“ auf dem Sportplatz der kaufmännischen Schulen Düren teil.

Initiator ist der Kreissportbund Düren. Bis heute trainieren und spielen noch die insgesamt 25 Jungen. Zum Abschluss wird es ein großes Fußballturnier geben.

„Aber wir spielen nicht nur Fußball, sondern mixen auch andere Sportarten damit“, sagt Niklas. Wie zum Beispiel Fußball-Golf. Auf dem Rasen werden kleine Hütchen als Hindernisse aufgebaut, die es gilt, geschickt zu umspielen - ohne diese zu berühren. Und zum Schluss muss das Runde ins Eckige.

Fabian Jopek trainiert mit drei weiteren Erwachsenen die Jungs. Einer von ihnen, Axel Hofmann, war bis vor einigen Jahren selbst Teilnehmer des Camps und betreut jetzt die Jungen, die zwischen acht und zwölf Jahre alt sind.

Seit Montag kicken sie schon auf dem Platz. „Wir starten morgens und Schluss ist dann nachmittags. Dazwischen gibt es natürlich Pausen mit Verpflegung für die Kinder“, sagt Jopek.

Ziel des Camps ist es, nicht nur der beliebtesten Ballsportart überhaupt nachzugehen, sondern „die Kinder sollen hier Selbstvertrauen tanken“, betont Jopek. Vor allem diejenigen, die ein geistiges oder körperliches Handicap und motorische Schwächen haben, übergewichtig oder sportlich nicht sonderlich aktiv sind.

Niklas war früher sogar in einem Sportverein. Doch dort habe er sich nicht mit seinen Spielkameraden verstanden, wie er sagt. Beim Camp ist das ganz anders. „Hier fühle ich mich rundum sehr wohl“, sagt der Schüler, der großer FC-Bayern-München-Fan ist. Zu seinen Lieblingsspielern gehören Manuel Neuer und Thomas Müller. Nächstes Jahr will Niklas auch wieder am Camp teilnehmen, da er dann aber schon zu alt dafür ist, will er als Betreuer und Trainer mitwirken.

Der zehnjährige Niclas aus Düren nimmt zum ersten Mal an dem Fußball-Camp teil. Auch er hat sich schnell integriert und fühlt sich wohl. „Die Trainer sind sehr nett. Hier kann man gut andere Leute kennenlernen“, sagt er. Am meisten freut er sich auf das Abschlussturnier. Dann will er unbedingt auf seiner Lieblingsposition spielen, die des Torwarts.

Aber nicht nur das Fußballspielen gefällt ihm, auch die anderen sportlichen Übungen. „Fangen haben wir schon gemacht oder etwas Leichtathletik“, zählt der Schüler auf.

Ein Fußball-Camp für den nächsten Sommer findet laut Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer des Kreissportbundes Düren, wieder statt.

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