Mit Feuereifer in die Arbeitswelt: Schülerwettbewerb „Going &GoJob“

Von: han
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Der Sprung ins kalte Wasser: Mit der Teilnahme am Wettbewerb sind die Schüler direkt in die reale Arbeitswelt, um die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen. Foto: Hannes Schmitz
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Der Sprung ins kalte Wasser: Mit der Teilnahme am Wettbewerb sind die Schüler direkt in die reale Arbeitswelt, um die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen. Foto: Hannes Schmitz
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Der Sprung ins kalte Wasser: Mit der Teilnahme am Wettbewerb sind die Schüler direkt in die reale Arbeitswelt, um die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Die Juroren waren verblüfft und begeistert, als sie im Rahmen des Schülerwettbewerbes „Going & GoJob“ die Leistungen der verschiedenen Teams aus Gymnasien und Gesamtschulen in Düren, Jülich und Eschweiler beurteilen mussten. Eine Woche lang waren Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichsten Unternehmen beschäftigt, die ihnen verschiedene Aufgaben gestellt hatten.

Die Anforderungen waren unterschiedlich und kaum miteinander vergleichbar, was die Arbeit der Jury unter dem Vorsitz des Vorstandsvorsitzender der Dürener Sparkasse, Uwe Willner, nicht gerade einfach machte.

Feinkost statt Kantine

Was die Teilnehmer leisteten, wurde in den Kantinenräumen der Sparkasse deutlich. Da wurde kein normales Kantinenessen serviert, sondern Feinkost im Rahmen des vom Zentrum Antalive der Städteregion Aachen und Kreis Düren veranstalteten Wettbewerbs. Die „zusammengewürfelten Teams“ mussten sich erst kennenlernen, um dann an der Aufgabenlösung zu arbeiten. So waren Teambuilding, die Methodik der Lösungsfindung, die Lösungsvorschläge, Dokumentation und die Präsentation Bewertungskriterien, wie Moderatorin Brigitte Capune-Kitka erläuterte.

Verlierer gab es beim Wettbewerb nicht, betonte Uwe Willner. In dessen Brust schlugen wohl zwei Herzen, musste er doch auch zwei Sparkassenteams beurteilen. Da überzeugte die eine Gruppe mit erstklassigen Ideen in einem Finanzratgeber, die andere Partie durch ein geschlossenes Auftreten und einer hervorragenden Präsentation beim Thema Zahlungsverkehr im Wandel.

Vor allem die Gestaltung der Vorführung, die Einbindung des Teams, der freie Vortrag, die Kreativität hatte die Jury vor Ort zu bewerten. Arbeitsergebnisse, Teamverhalten, Dokumentation und Methodik oblag den Unternehmen. Und da stellte die Firma Anker-Teppichboden Katharina Blaeser, Alina Lawniczak und Fia Siobhan Domingos Palma wohl besonders gute Noten aus, kam das Trio doch auf den zweiten Platz. Über Skizzen entwickelten sie Teppichentwürfe.

Im Dürener Krankenhaus arbeiteten zwei Teams, wovon das eine sich mit dem „Geburtszug durch das Becken“ beschäftigte und ein Duo um Johannes Bachmann sich in die Pathologie vertiefte. Noch bei der Veranstaltung war der 17-Jährige in sein Metier um Gewebeproben vertieft. Für die erbrachten Leistungen gab es Anerkennungspreise.

Erweiterungsbau gewinnt

Grund zum Jubeln hatten Andreas Schmidt, Fabian Pütz und Julian Podzka und ihr „Arbeitgeber“, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Aachen. In seinem Auftrag planten die Schüler einen ebenerdigen Erweiterungsanbau für eine Hochschulbibliothek.

Ein durchdachtes Konzept, eine erstklassige Präsentation und ihnen war der erste Preis nicht zu nehmen. Alle Beteiligten lobten den Feuereifer, mit dem die Schüler aus den 11., 12. und 13. Klassen die Projekte angingen und die Orientierungshilfen durch den Wettbewerb nutzten, um die reale Arbeitswelt kennenzulernen.

Der Wettbewerb, der erste Antalive, so Brigitte Capune-Kitka, will Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II technische und naturwissenschaftliche Berufsbilder vorstellen, um so bei der Berufs- und Studienwahl zu helfen. Antalive bietet Jugendlichen Einblick in verschiedene Felder der angewandten Naturwissenschaften und soll den Alltagsbezug der Disziplinen betonen und Berufsprofile vorstellen.

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