Mit der richtigen Einstellung beim Heizen sparen

Von: sj
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Beratungsstellenleiterin Hildegard Dapper und Jörg Hubrich stellten den „Thermostat-Check“ vor. Foto: Stephan Johnen

Düren. Die Temperaturen fallen langsam in den Keller, die Heizperiode hat begonnen. Tipps, wie es sich gut und sparsam heizen lässt, gibt es im Rahmen der Aktion „Düren macht den Thermostat-Check“ der Verbraucherzentrale. Es bedarf dabei keiner Hightech-Thermostate.

„Gut und sparsam heizen lässt sich auch mit herkömmlichen Thermostaten, die in bis zu 80 Prozent aller Häuser und Wohnungen zum Einsatz kommen“, sagt Energieberater Jörg Hubrich. „Entscheidend ist allerdings die richtige Einstellung.“

Ein Beispiel: Die Zahl auf dem Thermostat gibt nicht an, wie heiß der Heizkörper wird, sondern wie warm der Raum werden soll. „Wer das Thermostat voll aufdreht, bewirkt damit nicht, dass der Raum schneller warm wird“, sagt Hubrich. Meist werde der Raum aber wärmer als erwünscht – und nach dem Heizen werden die Fenster aufgerissen. „Stufe drei einzustellen, die bei programmierbaren Modellen etwa 20 Grad entsprechen, führt genauso zur gewünschten Zieltemperatur, allerdings ohne Energieverschwendung“, erklärt der Energieberater.

Egal ob die Thermostate manuell oder elektronisch verstellt werden: Jeder Verbraucher könne Energie sparen, indem er nachts und bei Abwesenheit die Temperatur am Thermostat absenkt. „Jedes Grad weniger verringert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent“, sagt Hubrich. „Wer beim Aufstehen alle Thermostate hochdreht und vor der Arbeit wieder herunter, beim Heimkommen wieder rauf und nachts wieder runter, der macht alles richtig, ist aber auch gut beschäftigt“, fügt er hinzu.

Programmierbare Thermostate würden etwa 15 Euro kosten – und könnten selbst installiert werden. Eine Anleitung dazu gibt es bei der Verbraucherzentrale. Ganz wichtig sei in diesem Zusammenhang auch das richtige Lüften: Nur der regelmäßige Luftaustausch ermögliche einen Abtransport der Feuchtigkeit aus den Wohnräumen.

Zu all diesen Themen gibt es im Rahmen eines „Basis-Checks“ Informationen bei der Verbraucherzentrale (siehe Infokasten). Am Dienstag, 25. Oktober, stehen Energieberater Jörg Hubrich und Beratungsstellenleiterin Hildegard Dapper an einem Informationsstand auf dem Kaiserplatz Rede und Antwort.

Dort werden auch mehrere Thermostat-Modelle präsentiert, die erklärt werden und ausprobiert werden können. „Wer sparen möchte, muss zunächst seinen Verbrauch kennen“, rät Hildegard Dapper grundsätzlich dazu, Zählerstände regelmäßig abzulesen.

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