Mit der DZ-Sommertour zur Kläranlage

Von: smb
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In großen Becken „fressen“ Mikroorganismen unerwünschte Stoffe aus dem Wasser und reinigen es so. Foto: Abels/Archiv

Düren. Ganz selbstverständlich spülen wir unser Geschirr und damit immer auch ein paar Essensreste in die Kanalisation. Und das was auf der Toilette passiert, braucht uns nach einem Knopfdruck auch nicht mehr zu interessieren. Irgendwo aber muss das Abwasser aber hin: Doch bevor es über Flüsse früher oder später im Meer landet, wird es gründlich gereinigt. Zumindest in unseren Gefilden.

Damit das Wasser, das wir Menschen täglich brauchen, sauber zurück in den Kreislauf der Natur kommt, gibt es in Düren eine Kläranlage. Dort wird das Abwasser von Tausenden Menschen aus der Kreisstadt, Kreuzau, Merzenich und Teilen anderer Kommunen sowie den Industriebetrieben an der Rur aufbereitet.

„Dabei handelt es sich um einen technisch hochinteressanten Prozess“, verrät Marcus Seiler vom Wasserverband Eifel-Rur (WVER), der die Kläranlage betreibt. 20 Leser können bei der nächsten Etappe der DZ-Sommertour am Mittwoch, 22. Juli, einen Blick hinter die Kulissen der Kläranlage werfen. Und keine Angst: Die Nasenklammer können Sie getrost zu Hause lassen.

Nachdem Rechen alle groben Bestandteile des Abwassers beiseite geräumt haben und Fett und Öle aus dem Wasser gefiltert wurden, verrichten neben den Mitarbeitern der Kläranlage Millionen kleinster Helfer aus der Welt der Mikroorganismen ihren Dienst. Die Bakterien und Einzeller „fressen“ viele der Stoffe und befreien das Wasser so von den unerwünschten Bestandteilen. Ihre menschlichen Kollegen müssen ihnen die idealen Bedingungen für diesen Job schaffen und die Prozesse stets überwachen.

Die Teilnehmer der DZ-Sommertour werden dem Weg des Abwassers und damit den Spuren der „Hinterlassenschaften der Zivilisationsgesellschaft“ folgen: vom offenen Zulauf des schmutzigen Wassers bis hin zur Einleitung des sauberen Wassers in die Rur. Und natürlich werden die DZ-Leser auch erfahren, was mit den Stoffen passiert, die in den „Waschgängen“ aus dem Wasser herausgefiltert wurden. Denn die haben durchaus noch einen Nutzen und helfen dem Wasserverband sozusagen beim Energiesparen.

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