Düren - Mit Brit-Funk zurück ins Disco-Zeitalter

Mit Brit-Funk zurück ins Disco-Zeitalter

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Sänger Bee Gello und sein Kollege Nat Augustin hatten keine Mühe, das Publikum auf dem Rathausvorplatz einzufangen. „Light of the World” begeisterte die Besucher. Foto: Abels

Düren. Als Sänger Gee Bello die Bühne betrat, war klar: „Light of the World” starten eine Zeitreise. Weiße Plateauschuhe, pinker Anzug mit Schlaghose - das Disco-Zeitalter hielt Einzug auf dem Rathausvorplatz. Unüberhörbar schon bei den ersten Klängen die Einflüsse von Bands wie den Commodores, Kool & The Gang oder Earth, Wind & Fire.

Der charismatische Entertainer Gee Bello hatte keine Mühe, das Publikum trotz ein paar Regentropfen von Beginn an einzufangen. „Well have a good time tonight”.

Das musikalische Versprechen hielten die Urväter des Brit-Funks mit Hits wie „I Shot the Sheriff” oder „Do you remember” spielend ein. Mit einem guten Schuss Soul im Gesang sorgten sie für eine tolle Party, die viele ältere Besucher an die Jugend erinnert haben dürfte.

Die Organisatoren des Dürener Jazzclubs hatten nicht zu viel versprochen. Der Auftritt von „Light of the World” wurde zum Höhepunkt der 20. Dürener Jazztage. Begonnen hatte der Abend mit dem Auftritt der Bigband der Sparkasse Aachen, die bei manchem Besucher Appetit auf mehr weckte.

Am Samstagabend darf vor der Hauptbühne auf dem Rathausvorplatz gerne auch das Tanzbein geschwungen werden. Ab 18 Uhr tritt die Coverband „Boogie Wonder Stars” mit dem Sound der legendären Band Earth, Wind & Fire auf, gefolgt um 20 Uhr von den „Brooklyn Funk Essentials”, die aus den Zutaten Funk, Rap, Dub, Jazz, Folk und Hip-Hop einen ganz eigenen, gleichwohl erfolgreichen Stil kreiert haben.

Danach startet die traditionelle Kneipentour. In nicht weniger als 14 Gaststätten warten Musiker der verschiedensten Stilrichtungen auf das Publikum.

Krankheitsbedingt absagen musste gestern das Duo Starke & Gorter, das ab 22 Uhr im Komm-Zentrum auftreten sollte. Dafür spielt dort jetzt das Kölner Gitarre-Gesang-Duo „Da-Vitality”. Krönender Abschluss der 20. Jazztage ist am Sonntag das Konzert des Roy Hargrove Quintetts in der Christuskirche, für das es jedoch keine Karten mehr gibt.
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