Düren - Mit Bravour gemeistert: Erster Auftritt der Jugend Brass Band

Mit Bravour gemeistert: Erster Auftritt der Jugend Brass Band

Von: bri
Letzte Aktualisierung:
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Gelungene Premiere: Die Jugend Brass Band bestritt im Haus der Stadt ihren ersten Auftritt - und erntete viel Applaus.

Düren. Das Konzert der Brass Band Düren im annähernd ausverkauften Haus der Stadt wartete mit einer Premiere auf: Die zu Beginn des Jahres gegründete Jugend Brass Band absolvierte ihren ersten Auftritt.

Zuvor zog Tibby Neumann, Vorsitzende der Brassband, auf der Bühne eine positive Bilanz des vergehenden Jahres, in dem die Band den zweiten Platz bei der Deutschen Brass Band Meisterschaft in Duisburg belegte. Die Ankündigung von Dirigent Martin Schädlich, „einen schönen und musikalisch vergnüglichen Abend” zu erleben, wurde von Musikern und Moderatoren prompt umgesetzt.

„Raketen um die Ohren”

Den Anfang machte die Jugend Brass Band. Die Musiker bestritten die ersten drei Stücke des Konzerts und beendeten ihren Auftritt, indem sie den Zuhörern, wie Schädlich ankündigte, „die Raketen um die Ohren” schossen - mit einem Allegro aus Händels Feuerwerksmusik. Auch wenn nicht jede Rakete hundertprozentig ins Schwarze traf, überzeugten die Bühnenneulinge mit einer reifen Leistung und nahmen nach ihrem Auftritt sichtlich stolz den verdienten Applaus entgegen. Sie waren sogar für eine Zugabe zu gewinnen.

Nach dieser Premiere übernahmen die Musiker der Brass Band Düren die Bühne und gaben vor der Pause sinfonische Werke, danach Film- und Unterhaltungsmusik, zum Besten, moderiert von Friederike Schädlich. Die musikalische Darbietung wurde durch Anekdoten zu den Stücken bereichert, wie beispielsweise den verschiedenen Theorien zum Wechsel zwischen 11/8- und 13/8- Takten in dem Stück „Serenade” von Derek Bourgeois. „Serenade” wurde vom Komponisten zu seiner eigenen Hochzeit komponiert. Die erste Theorie besagt, er habe es seiner Frau unmöglich machen wollen, gleichmäßig durch die Kirche zu schreiten, nach der zweiten Theorie sei er nach einem Beinbruch seiner Frau durch deren humpelnden Gang zu dem Taktwechsel inspiriert worden, und nach einer dritten Theorie habe der Komponist so die eigene Unfähigkeit zu tanzen verstecken wollen. Durch solche Schmankerl und die musikalische Qualität des Orchesters erlebte das Publikum einen unterhaltsamen, launigen, kurzweiligen Abend.

Für interessierte junge Musiker seien im Orchester immer ein paar Stühle frei, rührte Blasmusiker Martin Schädlich die Werbetrommel. Wer mitspielen möchte, erhält weitere Informationen unter 0174/7643967.
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