„Mister X“ zeigt die Bandbreite der Gesellschaftsspiele

Von: Annika Johnen
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Familie Claßen spielt gerne und häufig, auch am Sonntag beim Tag des Spiels im Haus der Stadt. Foto: Annika Johnen

Düren. „Die Vorfreude auf einen unserer Spieleabende im Kreis der Familie ist immer groß“, sagt Vater Patrick Claßen voller Begeisterung am Tag des Spiels, veranstaltet vom Verein für Gesellschaftsspiele „Mister X“ im Haus der Stadt. „Das Spielen ist für uns der Inbegriff der Abendgestaltung vor allem im Urlaub, wenn kein Fernseher vorhanden ist“, unterstreicht der 37-Jährige.

Zusammen mit seiner Frau Kirstin und den beiden Kindern Merle und Finn, nutzte er den Nachmittag, um neue Brettspiele zu testen. „Wir bringen Spiele näher und geben die Möglichkeit, Spiele vor dem Kauf auszuprobieren. Gerade in der heutigen Zeit, in der Spiele locker 30 Euro kosten, will die Anschaffung doch gut überlegt sein“, erklärt Thorsten Oelsner, der Vorstandsvorsitzender von „Mister X“. Von allseits bekannten Klassikern wie „Monopoli“ oder „Halligalli“ bis hin zum neuen Spiel des Jahres, „Hanabi“, war alles dabei . Und genauso vielfältig wie das Angebot waren auch die Gründe für das Spielen.

„Weil man da gewinnen kann“, sagt der siebenjährige Finn, wohingegen seine kleine Schwester Merle (4) viel wichtiger findet, dass „die Kinder beim Spielen zu Freunden werden“. Der Ehrgeiz scheint oftmals eine Rolle zu spielen, doch im Mittelpunkt steht meist die gemeinsame Zeit.

„Die Begeisterung entsteht durch das Miteinander am Tisch“, erzählt Oelsner von den regelmäßig stattfindenden Spieleabenden des Vereins im Komm. „Für uns ist es die beste Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen. Spieleabende haben in unserer Familie eine Tradition“, betont Kirstin Claßen hervor. „Meiner Meinung nach tragen Spiele positiv zur Entwicklung von Kindern bei. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Eltern, Kinder Gesellschaftsspiele nahezubringen“, unterstreicht die 38-Jährige. Aber nicht nur Kinder haben Spaß am Spiel, sondern auch Erwachsene sind dafür zu begeistern, was die zahlreichen Besucher im Haus der Stadt am Sonntag deutlich machten.

Jedes Jahr kommen etwa 300 Spielbegeisterte, um bekannte und neue Spiele zu testen, Turniere mitzumachen oder auch das ein oder andere Spiel für die Sammlung zu Hause auf dem Flohmarkt zu erstehen. „Das Gesellschaftsspiel stellt für viele ein Medium zum Abschalten von der Arbeit dar, eine Alternative, bei der man sich einmal auf etwas anderes konzentrieren kann als auf den Alltag“, erläutert Thorsten Oelsner.

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