Missionsmarsch: Anstrengung für einen guten Zweck

Von: luk
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Wandern für den guten Zweck: Beim 32. Missionsmarsch wurden Spenden für Jugendliche in Pakistan gesammelt. Foto: Weinberger

Vossenack. Schneebedeckte Zweige und Äste, weiße Wiesen und Wege, kalte, klare Winterluft. Rund 150 dick eingepackte Wanderer mit wasserfesten Schuhen hatten sich vor dem Franziskus-Gymnasium in Vossenack eingefunden: Der Hürtgenwald zeigte sich den Teilnehmern des Missionsmarsches in seiner ganzen Winterpracht.

Bereits zum 32. Mal fand der Missionsmarsch mit Franziskanerpater Alfons Schumacher nun statt. Aus der Region, aber auch aus Aachen, Köln und Bergheim waren die Wanderfreunde gekommen, um etwas für den guten Zweck zu tun. In diesem Jahr kommen die Erlöse Jugendlichen in Pakistan zu Gute.

Und dort ist Hilfe wirklich nötig, wie Pater Alfons berichtete: „Christen haben in Pakistan kaum Rechte, sie werden unterdrückt. Viele Jugendliche können aus diesem Grund keine weiterführenden Schulen besuchen und deshalb nur Gelegenheitsjobs annehmen. An dieser Stelle wollen wir ansetzen.” Die christlichen Familien seien sehr arm, darum sei eine fundierte Ausbildung der jungen Christen immens wichtig, um später auf eigenen Füßen zu stehen.

Wie in jedem Jahr übernahm die Ortsgruppe Vossenack des Eifelvereins die Führung der Wanderung. Die Gäste konnten wählen, ob sie über zwölf Kilometer mit Georg Dülks oder 20 Kilometer mit Bruno Linzenich durch die schneeweiße Landschaft wandern wollten. Auch die kräftigende Erbsensuppe am Mittag ist seit Jahren bei den Wanderern beliebt.

„Im letzten Jahr hat der Missionsmarsch rund 9000 Euro für Jugendliche in Brasilien eingebracht. Dieses Ziel haben wir uns auch dieses Jahr gesteckt”, berichtete Pater Alfons, band sich die Wanderschuhe zu und begab sich auch auf den Wanderweg.
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