Düren - Millionenzuschuss für Kunstrasen und Westkampfbahn

Millionenzuschuss für Kunstrasen und Westkampfbahn

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:

Düren. Ungeachtet der anhaltenden Sparbemühungen zeigt die Dürener Politik weiter ein großes Herz für die Fußballer der Kreisstadt. Einstimmig hat der Sportausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, in einem ersten Schritt bereits im kommenden Jahr einen Zuschuss von 750.000 Euro für den Bau von drei Kunstrasenplätzen zu gewähren.

Profitieren sollen nach Auskunft von Sportamtsleiter Dirk Keimes der FC Niederau, der GFC Düren 99 und Viktoria Arnoldsweiler, die jeweils 250.000 Euro erhalten, die weiteren Kosten zwischen 100.000 und 150.000 Euro aber aus eigener Kraft in Form von Eigenleistungen und Spenden stemmen müssen. Ausschlaggebend sei die Zahl der aktiven Mannschaften gewesen.

Geplant ist, dass in allen drei Fällen die bestehenden Aschenplätze nach Beendigung der laufenden Spielzeit in Kunstrasenplätze umgewandelt werden, die möglichst bereits zu Beginn der Saison 2013/2014 genutzt werden sollen. Auf Antrag von CDU und SPD hat der Ausschuss bei einer Gegenstimme die Verwaltung beauftragt, im Doppelhaushalt 2014/2015 Geld für den Bau von zwei weiteren Kunstrasenplätzen im Stadtgebiet vorzusehen.

16 Anlagen mit 28 Plätzen

Seit die SG GFC Düren 99 die Anlage an der Papiermühle nicht mehr nutzt, verfügt die Düren noch über 15 städtische Fußballballsportanlagen, zuzüglich der vom GFC Düren 99 und Privatleuten betriebenen Westkampfbahn mit 28 Plätzen.

Einstimmig hat der Sportausschuss die Grundsatzentscheidung getroffen, sich an der geplanten Renovierung der Westkampfbahn noch einmal mit rund 430.000 Euro aus der Sportpauschale des Landes zu beteiligen. Voraussetzung ist, dass die nach den gescheiterten Stadionplänen auf nunmehr rund zwei Millionen Euro veranschlagte Ertüchtigung finanziell gesichert ist. Bekanntlich will sich auch der Kreissportbund auf der Westkampfbahn engagieren. Den Rest müssen Verein und Privatbesitzer aus Eigenmitteln beisteuern.

Sanierungsbedürftig ist auch das Sportheim von Alemannia Lendersdorf. Das städtische Gebäudemanagement hat Kosten von rund 400.000 Euro ermittelt. Weil die aktuell aber nicht zur Verfügung stehen, soll die Verwaltung kurzfristig alternative Lösungen erarbeiten.

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