Düren - Migrantinnen erzählen ihre Geschichten über das Leben in Düren

Migrantinnen erzählen ihre Geschichten über das Leben in Düren

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Die Robert-Bosch-Stiftung unterstützt das Projekt „Neue Horizonte“ des Stadtmuseums, in dem Migrantinnen erzählen. Foto: Stadtmuseum

Düren. Das Projekt „Neue Horizonte. Dürener Migrantinnen erzählen“ des Stadtmuseums Düren ist in das Programm „Werkstatt Vielfalt“ der Robert-Bosch-Stiftung aufgenommen worden und erhält in den kommenden elf Monaten 5500 Euro. Junge Dürenerinnen treffen auf Frauen mit Migrationsgeschichte und erstellen über diese eine kleine Ausstellung.

Die ersten Treffen zeigten sich bereits als äußerst gewinnbringend mit unterschiedlichen Geschichten über das Leben in Düren. Mit der „Werkstatt Vielfalt“ unterstützt die Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit Projekte, die auf lokaler Ebene dazu beitragen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus miteinander in Kontakt zu bringen.

„Vielfalt bietet unserer Gesellschaft große Chancen“, sagt Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin der Robert-Bosch-Stiftung. „Um sie zu nutzen, müssen wir vor allem mit den Menschen ins Gespräch kommen, mit denen wir im Alltag wenige Berührungspunkte haben. Deshalb unterstützen wir mit der ‚Werkstatt Vielfalt‘ Ideen, die Brücken bauen zwischen verschiedenen Lebenswelten.“

Die Projekte in der „Werkstatt Vielfalt“ tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, die Gemeinde oder das Viertel zu beleben. Sie sorgen dafür, dass Menschen die zunehmende Vielfalt in ihrer Umgebung als Normalität empfinden und richten sich insbesondere an junge Menschen. „Uns liegen Projekte in der direkten Nachbarschaft sehr am Herzen“, sagt Hanns-Jörg Sippel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mitarbeit. „Auf lokaler Ebene lässt sich Begegnung am besten gestalten.“

Neben der finanziellen Förderung begleitet die Stiftung die Macher der Projekte, bringt sie in einer Projektwerkstatt mit anderen Teilnehmern zusammen und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. Künftig werden zweimal im Jahr Projekte ausgewählt, die Brücken bauen für eine lebendige Nachbarschaft.

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