Mietergemeinschaft „An der Rur”: Licht am Horizont?

Von: fjs
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Grau und weiß: An wenigen Wohnblocks in der Rütger-von-Scheven-Straße hat Farbe schon zu einem besseren Bild verholfen. Die Mehrheit der Wohnblocks ist aber noch trist und grau. Foto: Schröder

Düren. „Wir sehen ein kleines Licht am Horizont.” Willem Caenen und seine Mannschaft von der Mietergemeinschaft „An der Rur” sind „vorsichtig optimistisch”, dass sich die Wohn- und Raumverhältnisse in den über 270 Wohnungen der Mietblocks an der Rütger-von-Scheven-Straße mittel- und langfristig verbessern wird.

Grund für den Optimismus sehen die Bewohner in dem bevorstehenden Eigentümerwechsel. In den nächsten Wochen gehen die in den 50er Jahren entstandenen Wohnblocks in den Besitz der „Deutsche Investment Immobilien” über.

Heizungen für alle

In einem ersten Gespräch haben die beiden Geschäftsführer dieses Unternehmens Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Aussicht gestellt. So sollen bis zum Jahresende sämtliche Wohnungen mit Heizungen ausgestattet werden. Im Anschluss sei eine energetische Sanierung der Fassaden mit Austausch der Fenster vorgesehen. Im Jahr 2012 soll die Komplettsanierung erfolgt sein. Dann dürfte die Zeit der Wohnungsmängel mit einer Liste von Schimmel und Feuchtigkeit bis zu undichten Fenstern und Dächern wohl vorbei sein.

Auch wurden regelmäßige Mietersprechstunden vor Ort zugesagt. Die Bewohner, die teilweise seit Jahrzehnten an der Rütger-von-Scheven-Straße ihr Zuhause haben, hoffen natürlich auch darauf, dass die Mieten bezahlbar bleiben.

Der bisherige Eigentümer Griffin Rhein-Ruhr hat nach Beobachtungen der Mieter damit begonnen, die Außenanlagen freundlicher zu gestalten. „Die Spielplätze sind aber nach wie vor gefährlich”, so die Feststellungen der Mietergemeinschaft.

In ihrem Bemühen um die Verbesserung von Lebens- und Wohnqualität rechnet die Gemeinschaft auch weiter mit Unterstützung der Stadt Düren und des Büros für Gemeinwesensarbeit der Evangelischen Gemeinde. Zur Beurteilung und Durchsetzung rechtlicher Ansprüche bedient man sich eines Rechtsanwalts.

„Wir haben ganz klare Erwartungen”, betont Sprecher Willem Caenen, der für die Mietergemeinschaft „eine sehr enge Kooperation mit dem Besitzer” zusagt. Die beiden Geschäftsführer hätten denn versprochen: „Die Rütger-von-Scheven-Straße soll wieder eine Vorzeigesiedlung werden, wie sie es in den 50er Jahren war”.
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