Michelle lässt die Fans träumen

Von: Anneliese Lauscher
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Michelle begeisterte mit ihrer kraftvollen Stimme und ihren Lieder die Fans in der Arena Kreis Düren. Die Besucher begannen sogar zu tanzen. Foto: Anneliese Lauscher

Düren. Halb voll oder halb leer war die Arena Kreis Düren, als am Donnerstagabend „Goldschlager“ zu erleben waren. „Die Hits des Jahres“ zogen hier offensichtlich nicht die Massen an. Olaf Henning sang trotzdem vergnügt „Die Manege ist leer“; und er verstand es, mit seiner fröhlichen Art und viel Rhythmus die Zuschauer gleich munter zu machen.

Er schwärmte vom „wunderschönen Tourneeleben“ – im Januar ist die Truppe jeden Abend an einem anderen Ort – und lobte das Dürener Publikum, das beim Song „Ibiza“ sogleich an der richtigen Stelle „Olé“ rief. Schließlich holten alle das Lasso raus und spielten Cowboy und Indianer. Laura Wilde sang Lieder von der Liebe. Sie hatte als Überraschung Christoph mitgebracht, das Duett „Das ist Sehnsucht“ begeisterte die Gäste. Und bei „Ungarisches Blut“ gab es eine Prise Paprika.

Voller Ausdruck

Nino de Angelo ist nach einigen Jahren Pause wieder da; er genoss es sichtlich, wieder auf der Bühne zu sein. Seine Stimme ist ein wenig rauchiger geworden, jedoch immer noch voller Ausdruck. So gab es für seine Fans ein erfreuliches Wiederhören mit „Ich sterbe nicht nochmal“ und „Atemlos“. Auch die Lieder seines neuen Albums kamen in Düren gut an. Bereitwillig stellten sich viele Besucher in einer langen Schlange an, um ein Autogramm zu bekommen.

In der Pause hörte man überwiegend zufriedene Kommentare aus dem Publikum. Eine Dame aus München reist auf der ganzen Tournee mit, weil sie ein absoluter Fan von Michelle ist. Und Zuschauer aus dem Raum Aachen meinten: Sicher wären mehr Leute hier, wenn es nicht so teuer wäre.“ Weiter ging es mit dem Strahlemann Peter Michael, der „zurück in den Himmel“ wollte.

Die Post geht ab

„Michelle kennt alle unsere Träume“, wusste die Stimme vom Band, die die Sängerin ankündigte. Augenscheinlich hatten wirklich viele Fans auf sie gewartet, sie wurde stürmisch begrüßt. Welch kraftvolle Stimme in dieser zarten Person steckt, da war manch einer verblüfft. Zu den rhythmischen Liedern hatten einige Besucher zu tanzen begonnen.

So richtig ging die Post ab, als dann Nic P. zum Schluss auftrat; seine rhythmusgeladene Performance unterstützten Willi an der Gitarre und Josef am Keyboard. „Heijo“ riefen die Fans, und vom „Jahrtausendhit“ konnten sie gar nicht genug bekommen: „Ein Stern“ – die volle Dröhnung zum Finale.

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