Michael Olieman auf dem Weg zu alter Klasse

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Er will wieder zu alter Klasse zurück: Michael Olieman arbeitete auch beim Athletiktraining in Köln engagiert an seiner Form. Foto: sis

Düren. Verletzungsfrei durch die Saison - das ist eines der großen Ziele, die sich Volleyball-Bundesligist Evivo Düren gesetzt hat. Hierbei vertraut das Team von Trainer Sven Anton auf die Kompetenz der medizinischen Abteilung. Chefarzt Dr. Jörn Hillekamp und Oberarzt Dr. Christian Fink von der orthopädischen Abteilung des St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf sowie der langjährige Mannschaftsarzt Dr. Manfred Berger kümmern sich um die Spieler.

Dr. Fink hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Besuch von großen Männern. „Wir machen jedes Jahr eine Bestandsaufnahme”, so Fink. Dabei überprüfen die Mediziner zunächst einmal, ob die Spieler den hohen Anforderungen genügen. Die Volleyballer werden auf akute und chronische Probleme hin untersucht. „Bisher konnten wir Nichts feststellen”, gab Dr. Fink das erfreuliche Resultat weiter. Einige Neuzugänge werden sich noch einmal zu einer gründlichen Untersuchung vorstellen.

„Wir wollen klären, welche Probleme die Spieler in der Vergangenheit hatten”, so Dr. Fink. „Dann können wir entsprechende Vorsorge-Maßnahmen ausarbeiten.” Denn die Tatsache, dass keine akuten Probleme vorliegen, bedeutet keinesfalls, dass kein Handlungsbedarf besteht. „Es gibt natürlich die eine oder andere Problemzone, an der wir weiter arbeiten”, erklärte Dr. Fink. Beispielsweise der Rücken von Michael Olieman. Der Zustand des Niederländers hat sich, seit er in Lendersdorf behandelt wird, deutlich verbessert.

Jetzt gilt es, den Aufbau der Rückenmuskulatur, der aufgrund der Schmerzen zuvor nicht möglich war, weiter zu forcieren. Spieler und Experten bewerten den Verlauf positiv. Deswegen gehen sie davon aus, dass der Linkshänder bald zeigen kann, warum er vor drei Jahren der beste Angreifer der Europaliga war.
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