Michael Jackson zum Verwechseln ähnlich: Czaba Horvath

Von: Daniela Martinak
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Die atemberaubende Show in Gedenken an den unvergesslichen Superstar Michael Jackson begeisterte die Besucher im Haus der Stadt. Foto: Martinak

Düren. „Are you ready?“, schmetterte James Carrow, der Moderator des Abends, in das Mikrofon. Die Zuschauer antworteten begeistert, und die Frage, ob die Besucher im Haus der Stadt bereit sind, war damit eigentlich völlig überflüssig. Fast alle Plätze waren besetzt.

Steffi Schreiber und Mara König hüpften schon, bevor der Gong zum Start ertönte, aufgeregt hin und her. Der Grund: Der King war zu Gast in Düren. Der King of Pop. Oder zumindest erweckte das den Eindruck. Als Cszaba Horvath samt Tänzer und Band die Bühne betrat, standen einigen die Münder offen. Horvath, der die Rolle des Michael Jackson einwandfrei verkörperte, entwich ein überraschendes „Oh“. Kaum hatte er die Lippen für die ersten Zeilen von Jacksons legendären Hit „Dangarous“ geformt, flippten die Besucher aus.

Auch wenn ein paar von ihnen den Auftakt verpassten – ein wenig spät kam die Aufforderung, die Jacken an der Garderobe abzugeben – das Spektakel nahm seinen Lauf. Einmalige Kostüme und erstklassige Bandbesetzung sowie meisterhafte Background-Tänzer machten die Show „Black or white – a tribute to Michael Jackson“ perfekt. Angefangen von den Bildern des Künstlers, die samt zahlreichen Informationen zu seinem Leben an die Wand projiziert wurden, bis hin zu professionellem Covergesang Horvaths.

Und nicht nur der Gesang war zum Verwechseln ähnlich mit dem Original. Ob Moonwalk oder der obligatorische Griff zwischen die Beine und an den Hut: Jackson wurde von einem perfekten Double auf höchstem Niveau verkörpert. Musikalisch unterstützt von der vierköpfigen Live-Band, tänzerisch perfektioniert von zehn Profitänzern, stimmlich auf den Ton gebracht dank drei Background-Sängern, bot die außergewöhnliche Show die Chance noch einmal die größten Hits des King of Pop live zu hören.

„Jackson war ein Superstar. Das ist allen hier klar“, sagte Mara König, und ihre Freundin Steffi Schreiber fügte hinzu, während sie auf die Bühne deutete: „Ihm kann niemand das Wasser reichen, aber dieser Mann da kommt ihm sagenhaft nahe.“ Tophits wie „Man in the Mirror“, „Bad“, „Remember the Time“, „Beat it“ und „Thriller“ sowie zahlreiche andere Lieder aus der Zeit der „Jackson Five” luden ein, „Kopf und Herz zu öffnen”, wie Co-Moderatorin Maren Reimann es ausdrückte.

Zahlreiche Male wurden die Kostüme gewechselt – Carrow, Reimann und Sängerin Kristina Szabo hielten währen dessen das Publikum in Düren bei Laune –, beeindruckende Lichteffekte und Flammen, die ebenso heiß aus den aufgestellten Säulen schossen, wie die Gäste im Haus der Stadt auf eine Zugabe warteten, sorgten für einen Abend im Andenken an Michael Jackson, wie ihn wohl so schnell niemand vergessen wird.

Das Finale trieb manchen Tränen in die Augen: Bei „We are the world“ stürmten überraschend die Kinder der Martin-Luther-Grundschule und der Südschule sowie die des Kinderchors St. Anna/St. Marien auf die Bühne.

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