Merzenich - Merzenich: Terminal-Pläne ernten Kritik und Ablehnung

Merzenich: Terminal-Pläne ernten Kritik und Ablehnung

Von: Fred Schröder
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Merzenich. Obwohl nicht auf der Tagesordnung, nahm das im Gespräch befindliche Containerterminal zwischen Merzenich und Arnoldsweiler eine dominante Rolle ein in der Sitzung des Rates der Gemeinde Merzenich. Der Grund waren zwei Anträge der Bürger für Merzenich (BfM) und der CDU-Fraktion zu diesem Thema.

Bürgermeister Peter Harzheim stellte klar: „Die Planungshoheit liegt bei der Stadt Düren.“ Der Rathauschef weigerte sich über etwas „zu entscheiden, was ich noch nicht kenne“. Weder sei ein Antragsteller bekannt noch liege ein Antrag vor, verwies Harzheim auf den Verfahrensweg.

Die BfM wollen geprüft wissen, welche Einflussmöglichkeiten die Gemeinde Merzenich auf das geplante Großprojekt hat und fordern die Bürgerinitiative Arnoldsweiler-Merzenich wie auch die Interessengemeinschaft „Aktiv für Merzenich“ auf, in den Prüfprozess einzubinden.

Darüber hinaus beantragte die CDU – die schon in der vergangenen Woche ihre Ablehnung des Projektes deutlich gemacht hatte – die Kontaktaufnahme mit der Stadt Düren und die Beteiligung an dem von der Stadt geplanten Expertenhearing. „Wir beobachten die Situation kritisch“, versicherte der Bürgermeister. Er sieht aber aktuell keinen Handlungsbedarf.

Kontakt längst hergestellt

„Ein- und Mitwirkungsmöglichkeiten ergeben sich nur im Verfahren. Derzeit gibt es aber noch nichts Handfestes“, betonte Harzheim. Und der Kontakt zur Stadt Düren sei längst hergestellt und werde permanent gepflegt.

In der Diskussion, der rund zwei Dutzend Zuhörer beiwohnten, kam der Gemeinderat einen Schritt weiter. „Ohne Wenn und Aber sind wir dagegen“, stellte Wilfried Gooßens (SPD) klar und forderte die Gründung eines schon seit längerer Zeit geplanten Arbeitskreises für Wirtschafts-, Struktur- und Arbeitsmarktförderung. In diesem Gremium könnten dann auch die Bürgerinitiativen mitwirken. Flugs benannten die Parteien ihre Mitglieder für diesen Arbeitskreis, der schon in Kürze zu einer ersten Sitzung zusammenkommen soll.

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