Merken/Hohenlimburg - Merkener Ringer: Pflichtsieg gerät kurzeitig in Gefahr

Merkener Ringer: Pflichtsieg gerät kurzeitig in Gefahr

Von: Sebastian Adriany
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In diesem Kampf ging es zur Sache: Zoltan Laktos (blaues Trikot) hatte mit Sergej Skrypka einen unangenehmen Gegner, bleibt aber weiterhin ungeschlagen. Foto: Sebastian Adriany

Merken/Hohenlimburg. Dem Ringerclub Merken ist in der Zweiten Bundesliga der Pflichtsieg in Hohenlimburg gelungen. Gegen das abstiegsbedrohte Heimteam gelang ein 21:14-Auswärtserfolg. Nachdem die Merkener 12:8 zur Pause führten und Abus Magomedov souverän vier weitere Punkte folgen ließ, schien der RC Merken schon durch zu sein. Das war aber mitnichten der Fall.

Juri Baron verlor, nicht eingeplant, durch Aufgabe mit 0:4, und die Halle wurde urplötzlich wieder wach. Merkens Vorsprung schmolz auf vier Punkte dahin, und mit Sali Sezgin Sali hatte Alexander Kleer einen favorisierten Gegner auf der Matte.

Kleer geriet zwar in Rückstand, ihm gelangen jedoch auch selbst Aktionen, und er punktete fleißig mit. „Alex hatte einen super starken Gegner, der auf die vier Punkte gerungen hat. Wie Alex zwischendurch gepunktet und nur eine Zwei abgegeben hat, ist sensationell. Da war für mich klar: Den Mannschaftskampf verlieren wir heute nicht“, lobte Trainer Tim Nettekoven seinen Schützling.

Bevor Merkens starke Ungarn Zoltan Lakatos und Istvan Nemeth die letzten beiden Kampfbegegnungen ringen durften, war Hohenlimburg auf 14:16 herangekommen. Lakatos hatte mit Sergej Skrypka einen unangenehm zu kämpfenden Gegner. Lakatos gelangen zwei Mannschaftspunkte, die das Unentschieden sicherstellten. „Zoltans Gegner hing ihm mit beiden Armen sechs Minuten pausenlos im Gesicht. Er hat sich dem Kampf entzogen, aber der Schiri hat ihn leben gelassen. Zoltan ist unser absoluter Siegringer. Auf dem Papier sieht das nach einem schwachen Ergebnis aus, aber mehr war gar nicht möglich“, merkte Nettekoven an.

Nemeth ringt Sieg nach Hause

Nemeth musste mit dem Vorsprung von vier Punkten nur noch auf Sicherheit ringen. Er hatte sich in Ungarn am Mittwoch eine Knieverletzung zugezogen, doch dieses Handicap merkte man ihm nicht an. Eine Gewichtsklasse höher ringend und damit sechs Kilogramm schwerer als sonst, zeigte er, dass er in der 75-Kilogramm-Freistil-Klasse genauso stark ist wie in 66 Kilogramm. Er besiegte Nils Hausegger sehr souverän mit 3:0 und machte den Auswärtssieg perfekt.

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