Merken unterliegt im letzten Heimkampf gegen KSV Köllerbach

Von: Sebastian Adriany
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Besiegte seinen Gegner mit Mühe: Merkens Schwergewichtler Jozef Jaloviar (rot) musste schon sein ganzes Können aufbieten, um Köllerbachs Georgi Sredkov zu besiegen. Foto: Sebastian Adriany

Merken. Der letzte Heimkampfabend der Saison stand für den Ringerclub Merken von vornherein schon unter keinem guten Stern. Wegen der zeitgleichen Weltmeisterschaft der nicht-olympischen Gewichtsklassen fehlte der kroatische Siegringer Dominik Etlinger.

Da kurzfristig aus beruflichen Gründen Siegfried Sitner und aus privaten Gründen Scott Gottschling nicht ringen konnten, traten die Merkener nur mit neuen Ringern gegen zehn Köllerbacher an.

Wenig überraschend setzte es dann auf der Matte gegen den KSV Köllerbach II eine 12:23-Niederlage. „Für mich als Trainer ist immer eine Marschroute, zehn Mann zu stellen, aber das war heute nicht mehr zu kompensieren“, sagte Tim Nettekoven.

Dankbar war Merkens Coach aber über die Tatsache, dass man überhaupt neun Mann zusammenbekam. „Freddy und Arnold haben sich erneut in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ohne die beiden hätten wir schon auf der Waage verloren“, zollte Nettekoven zwei Schützlingen großen Respekt.

Damit waren die Brüder Arnold und Frederic Bondank gemeint, die zum wiederholten Male ausgeholfen haben, um den Kader und die Deutschquote zu füllen. Ohne ihren stetigen Einsatz in der Saison, wäre der Klassenerhalt für Merken nicht möglich gewesen. „Ich fand es super, wie die Zuschauer am Schluss bei Freddy applaudiert haben. Das tat gut, dass so ein Mann Beifall kriegt, denn es wird immer vergessen, dass wir ohne die Jungs 0:40 verlieren würden“, sagte Nettekoven und bedankte sich noch einmal explizit bei den Brüdern.

Auf der Matte gab es aus Merkener Sicht wenig Positives zu Berichten. Leichtgewichtler Veaceslav Mamulat benötigte, wie so oft in der Saison, für seinen vorzeitigen Sieg keine zwei Minuten. Kai Stein tat sich bei seinem 3:0-Erfolg da erheblich schwerer: „Bei meinem Kamikaze-Kampfstil mache ich auch schon einmal Fehler und habe beim Dreher nicht eng genug gepackt“, sagte Stein, der ausgekontert wurde und beinahe noch auf den Schultern verloren hätte.

In den meisten Kämpfen hatten die Merkener aber gegen die Köllerbacher Ringer im letzten Heimkampf der Zweiten Liga nichts zu melden.

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