„Menschen 2016“ erzählen die besondere Momente des Jahres

Von: inla
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Der Birkesdorfer Handballprofi Simon Ernst (VfL Gummersbach / links) im Gespräch mit „Radio Rur“-Chefredakteur Dietrich Meier. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Szene ist für Sportfans unvergessen: In der Verlängerung des EM-Halbfinals zwischen Norwegen und Deutschland läuft Simon Ernst wenige Sekunden vor Schluss als Ersatzspieler aufs Feld, weil er sich über den Führungstreffer seiner Mannschaft freut. Das Problem nur: Er darf das nicht. Deutschland gewinnt, und prompt legt Norwegen Einspruch ein. Ernst hat keine so angenehme Nacht.

Als am nächsten Morgen die Entwarnung kommt, kann der Birkesdorfer durchatmen. Am Ende wird Deutschland Handball-Europameister. „Ich habe sehr darauf geachtet, nicht wieder aufs Feld zu laufen“, erzählt Ernst am Donnerstagabend in der Kulturfabrik Becker & Funck. Er ist einer von fünf „Menschen 2016“, die auf Einladung von „Radio Rur“ und des Magazins „Dürener“ über besondere Geschichten und Erlebnisse des Jahres plaudern.

Ernst ist neben Fußballprofi Yannick Gerhardt (Kreuzau/VfL Wolfsburg) der derzeit bekannteste Sportler aus dem Kreis Düren. Der 21-Jährige spielt beim VfL Gummersbach und hofft auf eine WM-Teilnahme Anfang des Jahres in Frankreich.

Als ersten Gast begrüßte „Radio Rur“-Chefredakteur Dietrich Meier Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts, die über einen brutalen Überfall auf ein Dürener Juwelierehepaar vor vielen Jahren berichtete. Die Straftat wurde in diesem Jahr durch einen DNA-Abgleich aufgeklärt, die Täter verurteilt.

Der aus Düren stammende international tätige Kommunikationsberater Ulrich Stockheim, der zwei Jahre als Korrespondent in den USA arbeitete, erzählte von seiner Begegnung mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump, der in seinem Flugzeug Bilderrahmen aus Gold befestigen ließ.

Der Dürener Golfer Kai Koerffer berichtete von seinen schrecklichen Erlebnissen auf dem Brüsseler Flughafen, der im Frühjahr Schauplatz eines Terroranschlags war, Dorothee Schenk erzählte als Vorsitzende des Jülicher Vereins „Kleine Hände“ über ihre Motivation, sich für andere einzusetzen.

Dietrich Meier und „Dürener“-Herausgeber Rudi Böhmer kündigten an, die „Menschen“-Veranstaltung im kommenden Jahr erneut anzubieten.

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