Düren - Memento: Erinnerung an den Bombenangriff von 1944

Memento: Erinnerung an den Bombenangriff von 1944

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Erinnerung und Mahnung: Musike
Erinnerung und Mahnung: Musiker des Stiftischen Gymnasiums untermalten gestern die Gedenkfeier am Mahnmal vor dem Foto: Abels

Düren. Memento - Gedenke. Unter den Begriff stellte Bürgermeister Paul Larue am Mittwoch seine Gedanken vor dem Mahnmal am Rathaus, als um 15.23 Uhr die Glocken der Innenstadtkirchen an den verheerenden Bombenangriff am 16. November 1944 erinnerten.

Die Trauer um die Toten und die furchtbaren Ereignisse „an einem so schönen Novembertag wie heute” dürften nie in Vergessenheit geraten, dankte der Bürgermeister den rund 150 anwesenden Dürenern für ihre Solidarität.

Larue erinnerte aber auch an den Weg in den millionenfachen Tod des Zweiten Weltkriegs und an zahlreiche leidvolle Entwicklungen in der Nachkriegszeit; an die Opfer des DDR-Regimes und den serbischen Angriff auf Dürens Partnerstadt Gradacac in den 90er Jahren. Er spannte den Bogen zu den Diktaturen Nordafrikas und brachte seinen Schmerz über die gerade erst bekannt gewordenen Auswüchse rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland zum Ausdruck.
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