Düren - Mehrere Bänderrisse: Oskar Klingner fällt lange aus

Mehrere Bänderrisse: Oskar Klingner fällt lange aus

Von: Franz Sistemich
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Zog sich mehrere Bänderrisse zu: Dürens Mittelblocker Oskar Klingner (hinter dem Netz) verletzte sich am Dienstag während des Trainings. Foto: Guido Jansen

Düren. Ohne Oskar Klingner hat Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren am Donnerstag die Reise zum Doppel-Spieltag in Berlin angetreten. Der Mittelblocker trat beim Training am Dienstag einem Mannschaftskameraden auf den Fuß. Klingner knickte um und zog sich mehrere Bänderrisse zu.

Mit anderen Worten: Oskar Klingner fehlt nicht nur am Freitag in der Partie beim VCO Berlin (Anpfiff 19 Uhr) und am Samstag beim Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys (Anpfiff 19.30 Uhr), sondern: „Er wird uns frühestens in den Halbfinalpartien um die Deutsche Meisterschaft Anfang April wieder zur Verfügung stehen“, sagte Trainer Michael Mücke.

Mit Klingner fällt der zweite Mittelblocker des dreifachen Deutschen Vizemeisters wochenlang aus: Beim Pokal-Halbfinale Ende Dezember in Lüneburg hatte sich Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich einen Muskelbündelriss in der Wade zugezogen. Der Kapitän und aktuelle Co-Trainer kann noch nicht spielen, soll aber, so zumindest die Hoffnung, zum ersten Play-off-Rundenspiel am 14. März in der Arena Kreis Düren wieder zur Verfügung stehen.

Klingner vertreten wird Davic Meder: „Da zeigt sich, wie gut es war, unseren früheren Mittelblocker nach dem Ausfall von Jaromir Zachrich zu verpflichten“, sagt Mücke. Wegen seiner Prüfungen konnte der Student in den vergangenen Wochen nicht alle Übungseinheiten absolvieren. Auch saß Meder gestern nicht im Mannschaftsbus: Er muss heute noch eine Prüfung hinter sich bringen. Dann besteigt er den Flieger in die Hauptstadt, damit er rechtzeitig zum Anpfiff auf dem Spielfeld steht.

Trotz der Probleme geht Michael Mücke mit einem festen Vorsatz in die Begegnungen: „Wir wollen schon beide Partien gewinnen.“ Der Start in das Spiel gegen den VCO dürfte angesichts der langen Spielpause zwar etwas holprig werden, aber: „Wir sind ein eingespieltes Team. Deshalb sehe ich beiden Begegnungen entspannt entgegen.“

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