Düren - Mehr als 8000 Dürener haben schon gewählt

Mehr als 8000 Dürener haben schon gewählt

Von: (inla)
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Im Dürener Rathaus ist ein im Bürgeramt angesiedeltes Team seit Monaten mit der Wahl beschäftigt.

Düren. Während der Wahlkampf im Raum Düren noch auf vollen Touren läuft und die Parteien um jede Stimme kämpfen, haben sich mehr als 8000 Dürener längst entschieden – per Briefwahl. Gut möglich, dass die Zahl von 10.203 Briefwählern 2009 zur Bundestagswahl am 22. September noch überschritten wird.

Im Dürener Rathaus ist ein im Bürgeramt angesiedeltes Team seit Monaten mit der Wahl beschäftigt. Derzeit lagern im Keller noch die Wahlurnen. Kommenden Sonntag werden sie in mehr als 50 Wahllokalen stehen.

Hansjörg Feltes, Leiter des Bürgeramtes, geht davon aus, dass gegen 21.30 Uhr alle Stimmzettel ausgezählt sind. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Es sei ein aufwendiges Verfahren, die Stimmen auszuwerten, da beide Kreuze für Erst- und Zweitstimme auf einen Wahlzettel gemacht werden müssen. Mitunter muss mehrfach ausgezählt werden. Dann nämlich, wenn die Zahl der im Wahllokal registrierten Stimmabgaben nicht mit den Wahlzetteln übereinstimmt.

Eine Briefwahl kann bis Freitag, 20. September, 20 Uhr, bei der Stadt beantragt werden. Die Ausstellung der Unterlagen kann auch über die Internetseite www.dueren.de/wahlen beantragt werden. Möglich ist das auch per Mail (briefwahl@dueren.de). Die Unterlagen können auch über die den Bürgern zugeschickte Wahlbenachrichtigungskarte angefordert werden. Sie werden dann zugeschickt. Es besteht auch die Möglichkeit, direkt im Bürgerbüro zu wählen.

Die Stadt braucht am Wahl-Sonntag rund 600 Wahlhelfer (neun in jedem Wahllokal; inklusive Reserve).

Bis auf drei sind alle 54 Wahllokale barrierefrei und damit gut zu erreichen. Aus diesem Grund ergaben sich einige Änderungen: In Merken ist die Stadt wegen fehlender Barrierefreiheit in der Grundschule mit den beiden Wahllokalen ins Feuerwehrgerätehaus und ins Jugendheim umgezogen. Die Realschule Nord wurde geschlossen. Das Wahllokal befindet sich nun in der Realschule Bretzelnweg. Der Pavillon der Arbeiterwohlfahrt in der Maarstraße in Rölsdorf war nicht barrierefrei. Deshalb können die Stimmen jetzt in der Kindertagesstätte Regenbogen (Wittenauer Straße 1) abgegeben werden. In der Heinrich Böll-Gesamtschule kann nun nicht mehr der Haupteingang genutzt werden, sondern der Seiteneingang über die Fichtestraße. „Zur nächsten Bundestagswahl wollen wir alle Wahllokale barrierefrei haben“, sagte Amtsleiter Hansjörg Feltes.

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