„Medizin hautnah”: Informationen zur Behandlung von Rückenproblemen

Von: sps
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Dr. Bertram Barden nimmt in der Reihe „Medizin hautnah” die Wirbesäule in den Blick. Foto: Schröder

Düren. „Wenn der Rücken nicht mehr trägt...”: Rückenbeschwerden als Volkskrankheit Nummer 1 und ihre Behandlung sind Themen bei der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin hautnah”, die unsere Zeitung mit dem Krankenhaus Düren präsentiert.

Am Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr, werden Dr. Bertram Barden, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I, und Dr. Kerstin Brucksch, Oberärztin in der Radiologie, im Foyer des Krankenhauses Informationen zu Vorbeugung und Behandlung von Rückenproblemen geben.

Im vergangenen Jahr hat Dr. Bertram Barden in der gleichen Reihe über künstliche Hüft- und Kniegelenke referiert. Die Behandlung von Rückenschmerzen ist ein weiterer Schwerpunkt in der Chirurgischen Klinik I des Krankenhauses. Denn: Rückenbeschwerden gelten als eine der häufigsten Erkrankungen und Ursachen für Krankheitstage und vorzeitige Verrentung.

Die Schmerzen gehen meist von der Wirbelsäule aus und strahlen von der Lendenwirbelsäule in die Beine und bis in die Zehen. Auch können die Schmerzen auf Halswirbelsäule, Kopf und Arme übergreifen und werden von den Patienten oft als unerträglich bezeichnet. Völlige Bewegungsunfähigkeit ist nicht ausgeschlossen.

Ursache ist meist ein Verschleiß der Bandscheiben, die als Puffer zwischen den Wirbelkörpern dienen. Dass der Mensch für den aufrechten Gang nicht geeignet sei, meinen manche Spötter. So ganz falsch liegen sie nach Meinung von Dr. Barden nicht, denn durch die Aufrichtung der Wirbelsäule wird diese besonders belastet, wie der Chefarzt in seinem Vortrag darlegen wird.

Durch Haltungskonstanz wie beispielsweise sitzende Tätigkeit wird der Ernährungsmechanismus der Bandscheiben gestört. Ihr Verschleiß führt schließlich zum Vorfall. Dann drücken die Scheiben und Spinalkanalverengungen auf die Nerven.

Zur Diagnostik beim Rückenschmerz gehören Röntgen- und Computertomographieaufnahmen. Dafür ist in der Klinik für Radiologie unter anderem Oberärztin Dr. Kerstin Bruksch zuständig, die darüber in ihrem Vortrag berichten wird.

Kernspintomographische Aufnahmen werden durch eine im Krankenhaus arbeitende Gemeinschaftspraxis geliefert. Zunächst wird bei dem überwiegenden Teil der Patienten eine nicht-operative Therapie angewendet. Erst wenn konservative Therapie nicht hilft, wird operiert.

Schonende Eingriffe

Hier steht die minimalinvasive Operation im Vordergrund, weil sie mit geringem Blutverlust, geringen Weichteil- und Muskelverletzungen und einer kurzen Operationsdauer einhergeht. Der Patient wird schneller mobil und kann das Krankenhaus früher verlassen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen der Vortragsreihe „Medizin hautnah” ist kostenlos. Ebenso können die Besucher den Parkplatz des Krankenhauses kostenfrei nutzen.
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