Masterplan-Projekte: Stadtplaner suchen das Gespräch mit Bürgern

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Baudezernent Paul Zündorf, Pia Röttgen vom Amt für Stadtentwicklung und Masterplaner Dr. Harald Heinz (r.) laden die Bürger am „Tag der Städtebauförderung“ zur Diskussion über Masterplan-Projekte ein. Foto: ja

Düren. Ohne finanzielle Hilfe von Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung wäre vieles in Düren nicht möglich. Der Masterplan Innenstadt ist das beste Beispiel. Allein hier erwartet die Stadt in den kommenden Jahren Zuschüsse von rund 40 Millionen Euro, darunter knapp 30 Millionen aus dem Topf der Städtebauförderung.

Aber auch Projekte der sozialen Stadtentwicklung in Düren-Nord, Düren-Südost, im Bereich Olefstraße in Mariaweiler und an der Wohnanlage Rütger-von-Scheven-Straße wären in den vergangenen Jahren ohne die maßgebliche Unterstützung aus dem Bund-Länder-Programm nicht möglich gewesen, betont der Technische Beigeordnete Paul Zündorf.

Seit 1999 sind rund 12,5 Millionen Euro für die verschiedensten Maßnahmen in die soziale Stadtentwicklung geflossen. Zu Details werden Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung am kommenden Samstag, 9. Mai, in der Fußgängerzone im Bereich Kölnstraße Rede und Antwort stehen. Die Stadt Düren beteiligt sich von 10 bis 14 Uhr am ersten bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“.

Unter dem Motto „Vom Masterplan zum Lebensraum Innenstadt“ sollen aber vor allem die ersten Planungen zur City-Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Denn wenn die Stadt – wie erhofft – mit dem Masterplan ins Städtebauförderungsprogramm 2015 aufgenommen wird, würden noch in diesem Jahr die ersten drei Millionen Euro an Zuschüssen fließen. Erste Maßnahme wäre die Umgestaltung der Kölnstraße, die mit 1,2 Millionen Euro gefördert werden soll.

„Wir nutzen den Tag als Chance, verschiedene Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen“, kündigt Stadtplaner Marcus Steffens an. Die Stadt will die Pläne zur Umgestaltung der Kölnstraße, die auch noch mit den Anliegern diskutiert werden, vorstellen, aber auch weitere Projekte aus dem Masterplan wie die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes und des Theodor-Heuss-Parks an der ehemaligen Stadthalle. „Wir wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen und auch Anregungen erhalten“, betont Zündorf.

Informieren möchten die Stadtplaner auch über das kostenlose Beratungsangebot im Rahmen des Masterplans zur Modernisierung und Instandsetzung privater Immobilien in der Innenstadt, das bereits rege genutzt wird. „Wir haben bereits 20 Immobilien besichtigt“, erklärt Masterplaner Dr. Harald Heinz. Mit den Eigentümern sei man sich einig, dass allein in diese Häuser rund 4,5 bis 5 Millionen Euro investiert werden müssten. Kleine Stadtführungen und ein „Innenstadt Quiz“ runden das Angebot an diesem Tag ab.

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