Marode Brücken über den Lendersdorfer Mühlenteich werden erneuert

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Die marode Mühlenteichbrücke der Krauthausener Straße darf nur von Fahrzeugen bis 24 Tonnen befahren werden. Foto: Abels

Lendersdorf. Die Verkehrsteilnehmer in Lendersdorf müssen sich mittelfristig auf Beeinträchtigungen einstellen. Zwei Brücken über den Lendersdorfer Mühlenteich sind in einem derart schlechten Zustand, dass sie erneuert werden müssen.

Gut eine Million Euro hatte die Stadt bereits im Doppelhaushalt 2016/2017 für beide Maßnahmen vorgesehen, im ersten Halbjahr 2018 sollen nun die Arbeiten beginnen. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht.

Zum einen wird die 29 Meter lange Brücke der Krauthausener Straße erneuert, die aktuell nur noch von Fahrzeugen bis 24 Tonnen befahren werden kann. Eine Sanierung der angegriffenen Stahlträger sei weder wirtschaftlich sinnvoll noch würde sie die Tragfähigkeit erhöhen, heißt es aus der Bauverwaltung.

Um den innerörtlichen Verkehr und den Linienbusbetrieb nicht komplett lahmzulegen, soll die Krauthausener Straße während der Bauarbeiten aber nicht komplett gesperrt werden. Abbruch und Neubau sollen halbseitig in zwei Schritten erfolgen. Während dieser Zeit wird der Verkehr mit einer Bedarfsampel geregelt.

Neun Tonnen Last

Anders sieht die Situation wenige Meter flussabwärts an der Kreuzung Schmalenburg/Hammerstraße/Hüttenstraße aus, wo der Mühlenteich derzeit unter einem großzügig angelegten Kreisverkehr verschwunden ist. Der soll in Zukunft wegfallen, der Wasserlauf auf einer Länge von rund 20 Metern freigelegt und die derzeit auf neun Tonnen Last beschränkte Brücke von 37 auf rund 17 Meter verkürzt werden. Teilweise werden Böschungen neu angelegt.

Der Mühlenteich soll in diesem Abschnitt erlebbarer werden und die Attraktivität des Platzes erhöht werden, heißt es in einer Beschlussvorlage für den Stadtrat. Der Knotenpunkt soll während der Brückenbauarbeiten komplett für den Verkehr gesperrt, der ÖPNV in Abstimmung mit der Kreisbahn umgeleitet werden. Insgesamt soll der Straßenbereich künftig so gestaltet werden, dass sich mehr Verkehrsteilnehmer an das Tempo-30-Gebot halten.

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