Marktszenen bieten sich dem Maler an

Von: km
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Auf dem Dürener Marktplatz kann Helmut Rosenzweig ausgezeichnet mit Licht und Schatten arbeiten. Im kommenden Jahr will in Wittenberg zum Thema Martin Luther eine Ausstellung zeigen. Foto: Kim Statzner

Düren. Man kennt es aus Paris und Rom: Maler, die direkt auf der Straße arbeiten und die Impressionen der Stadt live einfangen. Helmut Rosenzweig bringt dieses Flair auch nach Düren und malte jetzt bei strahlendem Sonnenschein den Markt und das Rathaus.

Für den 66-Jährigen ist das Spiel mit dem Publikum ein Großteil des Vergnügens. Neben Malreisen durch ganz Europa hat er auch schon früher immer wieder Szenen aus der Dürener Innenstadt auf die Leinwand gebracht. Der Markt reizt ihn besonders, da er der sonst eher unspektakulären Innenstadt einen außergewöhnlichen Charme verleihe. Durch die temporäre Umsiedlung auf den Kaiserplatz entstehe außerdem ein ganz neuer Blickwinkel.

„Gerade solche Marktszenen bieten sich an“, sagte Rosenzweig. „Durch die Stände entsteht eine Tiefe und dadurch kann man ausgezeichnet mit Licht und Schatten arbeiten.“ An einem Motiv arbeitet der 66-Jährige einen Tag lang. Während er im Vorfeld die Szene skizziert, werden Farbe und besondere Details erst vor Ort hinzugefügt. So setzt er die Szenen auf dem fertigen Bild aus Impressionen verschiedener Begebenheiten und Menschen zusammen.

Für Rosenzweig ist die Aktion auf dem Markt eine Vorbereitung für eine Malreise nach Wittenberg. „Ich arbeite jetzt noch einmal auf der Straße, um wieder in Form zu kommen und meine Ausrüstung zu überprüfen“, erklärt der Künstler. „In Wittenberg werde ich dann im nächsten Jahr eine Ausstellung zum Thema Luther zeigen.“ Gespräche mit der evangelischen Kirche, um dieses „Projekt Luther 2017“ auch nach Düren zu bringen, sind bereits im Gange.

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