Düren - Marktplatz-Umgestaltung: Die Rückkehr des Dürener Wochenmarktes naht

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Marktplatz-Umgestaltung: Die Rückkehr des Dürener Wochenmarktes naht

Von: Jörg Abels
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Während immer noch letzte Stromkabel auf dem Marktplatz verlegt werden, bewegen sich die Plasterarbeiten bereits in Richtung Oberstraße. Foto: Jörg Abels
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Am Mittwoch wird an der Ecke zur Hirschgasse die Marienstatue wieder aufgestellt. Der neue Sockel steht bereits. Foto: Jörg Abels
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Vor dem Bürgerbüro müssen noch eine ganze Reihe von Stromanschlüssen verkabelt werden, bevor auch hier gepflastert werden kann. Foto: Jörg Abels

Düren. Allmählich drängt die Zeit. In einem Monat soll der Wochenmarkt wieder auf seinen angestammten Platz im Herzen der Innenstadt zurückkehren, um vor dem Rathaus Platz für den Aufbau des Weihnachtsmarktes am 23. November zu machen. Bis dahin muss die Umgestaltung des Marktplatzes abgeschlossen sein - zum größten Teil zumindest.

Und Projektleiter Manfred Berger vom Tiefbauamt der Stadt Düren ist zuversichtlich, dass der von Beginn an ambitionierte Zeitplan der Umgestaltung auch eingehalten werden kann. „Wir gehen davon aus, dass die Pflasterarbeiten Ende Oktober bis zur verlängerten Weierstraße fertig sein werden“, erklärt der Bauingenieur, inklusive der zurzeit noch asphaltierten Einmündungen zum Kaiserplatz, zur Hirschgasse und zur Kölnstraße.

Die noch recht unansehnlichen Flecken werden mit Grauwacke gepflastert. Der schon in der Kölnstraße eingebaute Naturstein wird den kompletten Markt umrunden und in Zukunft an Markttagen Platz für die Außengastronomie, für Bänke und Spielgeräte bieten, etwas abgesetzt vom im Platzdesign gepflasterten „Bürgersteig“ entlang der Schaufenster.

Nur die immer noch nicht abgeschlossene Verlegung der Stromkabel treibt Berger noch kleinere Sorgenfalten auf die Stirn. Vor dem Bürgerbüro klafft immer noch eine große offene „Wunde“ im ansonsten bereits weitgehend gepflasterten Marktplatz. Dort laufen die unterirdischen Lebensadern für den Wochenmarkt und die städtischen Veranstaltungen zusammen, dort müssen sie miteinander verbunden werden.

Und noch müssen einige Kabel aus Richtung Ahrweilerplatz auch noch angeliefert und verlegt werden, erklärt Berger. „Es war von Beginn an klar, dass es eng werden würde“, betont der Bauingenieur und verweist darauf, dass im Zuge der Marktplatzumgestaltung allein rund 1,8 Kilometer Stromkabel neu verlegt werden mussten. Aber auch der Einmündungsbereich Weierstraße soll bis Ende Oktober fertiggestellt sein. Daran lässt Berger keinen Zweifel.

Aufbau der Marienstatue

Mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme rechnet der Projektleiter bis Ende des Jahres. Bis dahin sollen auch die den Platz einrahmenden Bäume gepflanzt und die analog zur Kölnstraße ausgesuchten Sitzgelegenheiten sowie die Spielgeräte für die Kinder aufgestellt werden, kündigt Berger an.

Bereits am MIttwoch wird die Marienstatue an der Ecke zur Hirschgasse wieder aufgestellt, auf den Tag genau 60 Jahre nach ihrer erstmaligen Errichtung, und den Blick wieder über den Markt Richtung Annakirche richten.

Die mit 2,2 Millionen Euro kalkulierte Umgestaltung des Marktplatzes, die im Rahmen des Masterplans Innenstadt vom Land NRW mit 80 Prozent bezuschusst wird, liegt derzeit voll und ganz im Kostenrahmen, erklärt Berger, der während der mittlerweile sechs monatigen Bauzeit von einem harmonischen Miteinander aller beteiligten spricht, der Stadt, der Baufirma, den Anliegern und Geschäftsleuten.

Obwohl ein Umbau während laufender Nutzung naturgemäß immer schwieriger sei, habe es bisher keine nennenswerten Probleme gegeben.

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