FuPa Freisteller Logo

Markenkern und Wertegerüst der Dürener CDU

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
6899720.jpg
Die CDU-Spitze mit Stefan Weschke, Karl-Albert Eßer und Thomas Floßdorf (l.) will mit dem Grundsatzpapier um Vertrauen werben.

Düren. Der Parteivorsitzende Thomas Floßdorf spricht vom „Markenkern der CDU Düren“, Fraktionschef Stefan Weschke von einem „stabilen Wertegerüst“ und „geistiger Vorarbeit“ für die konkreten Forderungen der Partei im Kommunalwahlkampf.

Zehn Jahre nach seinen „50 Träumen für Düren“ hat der stellvertretende Parteichef Karl-Albert Eßer noch einmal in die Zukunft geblickt, diesmal vor allem ideologisch.

Unter dem Titel „Düren – unsere Stadt“ hat er „20 kommunalpolitische Grundsätze der CDU vor Ort“ formuliert. Eßer teilt dabei die Überzeugung vieler Zukunftsforscher wie dem Wiener Mathias Horx, dass die Bedeutung lokaler Politik in Zeiten der Globalisierung zunehmen wird. „Weil die Menschen auf die Globalisierung keinen Einfluss haben, wird ihr Wille, vor Ort mitzugestalten, immer größer“, ist Eßer überzeugt. Er erklärt in seinem Thesenpapier, auf welchen Grundsätzen die Entscheidungen der Dürener CDU auch in Zukunft fußen.

Über allem stehen eine solide Haushaltspolitik mit Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen, aber auch Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen und Weltanschauungen, verbunden mit einer klaren Absage an extremistisches Gedankengut. Als Wegbereiter vieler Städtepartnerschaften will die CDU den Austausch vor allem junger Menschen intensivieren und die Stadt in der sozialen Balance halten. „Die Stadtgesellschaft braucht viele starke Schultern, die die Kraft haben, Schwächere zu unterstützen“, erklärt der zum Arbeitnehmerflügel der CDU zählende Eßer.

Die Dürener CDU begrüßt alle Initiativen bürgerschaftlichen Engagements. Sie will die Bürger frühzeitig an Planungen und Veränderungen beteiligen und so eine behutsame Stadtentwicklung fördern, die den Bedürfnissen aller Menschen, auch der Kinder und Senioren, Rechnung trägt. Dabei sieht sich die CDU als verlässlicher Partner für Investoren, sagt aber auch: „Investitionen müssen den Vorgaben der in der Politik verankerten Grundsätze zur Stadtentwicklung entsprechen. Gemeinwohl geht vor Eigennutz.“

Ausdrücklich unterstützt die Partei den laufenden Masterplan-Prozess, um Schwachstellen gemeinsam anzugehen und neue Akzente in der Innenstadtentwicklung zu setzen. Gleichzeitig gilt es aus Sicht der Christdemokraten, die Individualität der Stadtteile mit einer gesicherten Infrastruktur generationenübergreifend zu erhalten, während wirtschaftlich gesehen die Funktion der Stadt als Mittelzentrum zwischen Köln und Aachen mit neuen Gewerbegebieten ausgebaut werden soll. Die richtige Balance zwischen der Entwicklung der Innenstadt und der der Stadtteile zu halten, sei schon immer eine große Herausforderung gewesen und wird es bleiben, betont Eßer.

Wirklich konkret wird das Thesenpapier bei der Familien- und Schulpolitik. Die Zahl der Kita-Plätze auch in der U3-Betreuung soll ebenso bedarfsgerecht ausgebaut werden wie die Ganztagesangebote in den Schulen. Die mit Millionenaufwand in den vergangenen Jahren sanierte Schullandschaft soll erhalten bleiben. „Solange einzelne Schulen nachgefragt werden, sichern wir ihren Bestand.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert