„Marke Eifel” als ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor

Von: ess
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Heimbach. Fünf auf einen Streich waren es, denen in dieser Woche im Nationalparktor in Höfen die Aufmerksamkeit galt. Denn fünf Betriebe aus der Eifel dürfen sich, wie bereits 41 andere vor ihnen, Nationalpark-Gastgeber nennen.

Unter den neuen Gastgebern des Nationalparks Eifel sind zwei aus dem Kreis Düren: Ferienhaus für Alle, Achim Schieffer (Heimbach-Hasenfeld) und Campingplatz Hetzigen, Heinz Klein (Nideggen-Brück).

Beeindruckende Zahlen

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel-Tourismus (ET) GmbH, bezeichnete die zertifizierten Gastgeber als „Botschafter” des Nationalparks Eifel. „Es lohnt sich, auch öffentlich in den Tourismus zu investieren”, sagte Schäfer weiter, wie am Beispiel Nationalpark deutlich geworden sei.

Die Zahlen, die der ET-Geschäftsführer präsentierte, waren beindruckend. 45,7 Millionen Tagesgäste spülten bei 4,63 Millionen Übernachtungen 1,25 Milliarden Euro Umsatz in die Kassen der Tourismusbranche der Region Aachen/Düren, die inklusive Aachen rund 50.000 Arbeitsplätze bietet.

Für Henning Walter, Chef des Nationalparkforstamtes Eifel, ist es selbstverständlich, gedanklich die Grenzen des Großschutzgebietes zu überschreiten und mit geeigneten Partnern an der Gestaltung einer „Erlebnisregion” oder einer „Ferienregion” Nationalpark Eifel zu arbeiten und ein geeignetes Umfeld zu schaffen.

Rund 27 Prozent der Besucher reisen nach einer Studie mit dem Hauptmotiv „Nationalpark” in die Eifel. Laut Walter ist es diesen Kunden nicht gleichgültig, ob in der Gastronomie oder in den Beherbergungsbetrieben Energie und Wasser gespart wird, es ist ihnen nicht gleichgültig, ob beim Frühstück ein riesiger Berg Verpackungsmüll anfällt, und sie achten auch darauf, ob ihr Steak aus der Eifel stammt oder um den halben Erdball in die Region transportiert wird. In Verbindung mit der „Marke Eifel” seien die Nationalpark-Gastgeber bestens auf solche Gäste eingestellt.
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