Marit I. hat nun ihr eigenes Nummernschild

Von: heb
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Kinderprinzessin Marit I, regiert mit dem Motto „Wir Birjeler Kinger sin am ball, mit Spaß und Freud am Karneval“. Foto: Hendrik Buch

Birgel. Sie ist 13 Jahre alt, aber wie man Karneval feiert, das weiß sie genau. Für Birgels erste Kinderprinzessin Marit I. ging mit der Inthronisation auf der Sessionseröffnung der Karnevalsgesellschaft „Bösen Buben‘ ein Traum in Erfüllung.

Strahlend nahm sie im Saal Röske ihr Narrenzepter von Bürgermeister Paul Larue entgegen. „Nun ziehst du an der Spitze der Birgeler Jecke voran“, stimmte der Bürgermeister die Prinzessin ein, „und das auch noch in der Jubiläumssession.“

Fünf mal Elf Jahre wird die Birgeler KG in diesem Jahr alt. Pünktlich zum Jubiläum boomt die Gesellschaft, alleine im vergangenen Jahr traten 40 neue Mitglieder ein. Ein Anlass, den die „Bösen Buben“ mit reichlich Neuheiten würdigen. So standen neben der ersten Kinderprinzessin auch die ‚Birgeler Pänz‘ zum ersten Mal auf der Bühne: ein Kinderelferrat aus Birgeler Jungs, welcher Marit I. durch die Session begleiten wird. Zu guter Letzt gab auch noch Kindermariechen Laura Floßdorf ihre Premiere.

Den Höhepunkt des Abends stellte jedoch die Inthronisation von Marit Berger als Marit I. dar. Wie ihr Amtsantritt aussehen sollte, das hatte die junge Frau genau geplant. Karnevalsschlager zum Einmarsch? Nein. Traditionell mit Marschmusik solle es bitte sein! Auch am Mikro bewies die begeisterte Karl May-Leserin, dass sie einer großen Tollität um nichts nachsteht. Mit Witz erzählte sie von den zähen Verhandlungen mit ihren Eltern, bevor diese ihr ihren Traum erfüllten.

Stolz und souverän verteilte sie auch ihre Sessionsorden, ging insgesamt sichtlich in ihrem neuen Amt auf.

Unter dem Motto „Wir Birjeler Kinger sin am Ball, mit Spaß und Freud am Karneval“ wird sie nun mit den „Bösen Buben“ die Jubiläumssession begehen. Unterstützt wird Marit dabei von ihren Adjutanten, Onkel Hubert Cremer und Cousine Lisa Cremer.

Den Prinzessinnenwagen fährt Papa Manfred. Auf dessen Nummernschild steht bis Aschermittwoch nun Marit I. Um dieses einmalige Gewohnheitsrecht der „Bösen Buben“ wird die junge Tollität selbst vom Prinz von Kölle beneidet.

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