Marienkirche wird Gotteshaus und Begegnungsstätte zugleich

Von: bel
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Hans-Otto von Danwitz, Leonhard Brück, Bernd Schmidt, Dr. Sebastian Drube und Ludwig Saurbier (v.l.) werben um Sponsoren für den Umbau der Marienkirche. Foto: bel

Düren. Der Umbau der Marienkirche nimmt konkrete Formen an. Das Konzept sieht vor, einen großen Kommunikations-Raum zu schaffen für alle Bürger, die sich mit Kirchenleuten, Künstlern und Musikern austauschen können.

Zentral an einem der schönsten Plätze Dürens gelegen, soll St. Marien als Gotteshaus gleichzeitig Begegnungsstätte werden, wo sich vor allem Jugendliche und Senioren heimisch fühlen sollen.

„Alles wird an einem Ort sein”, freut sich Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz, „die Marienkirche wird sich auch baulich nach außen noch mehr öffnen.” Der Umbau wird durch verschiebbare Wände so flexibel gestaltet, dass große und kleine Orchester, große und kleine Chöre dort ihre Konzerte geben können.

Nach dem Gottesdienst müssen die Gläubigen in Zukunft nicht mehr draußen ihr „Schwätzchen” halten. Drinnen wird ein Raum geschaffen, in dem man gerne bleibt und vielleicht auch bewirtet wird. „Zudem”, da sind sich Pfarrgemeinderatsmitglied Dr. Sebastian Drube und der Vorsitzende des Fördervereins, Ludwig Saurbier, einig, „gibt es eine städtebauliche Verantwortung gegenüber der Marienkirche, denn sie war nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Kirche im Bistum, die wieder aus den Trümmern erstanden ist.”

Für den Umbau der Kirche sind Kosten von 650.000 Euro veranschlagt. Gut 300.000 Euro sind schon durch Spenden zusammen gekommen. Eine weitere große Summe sollte der Verkauf des Jugendheims St. Marien erbringen, doch ein Kaufinteressent ist zurückgetreten. Das Jugendheim wird jetzt durch einen Makler auf dem freien Markt veräußert. Es fehlt also noch etwa die Hälfte der Bausumme. Deshalb riefen Pfarrer, Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und der Förderverein jetzt zu einer Spendenaktion auf.

Jede noch so kleine Summe ist willkommen. Namen von Großspendern werden auf Wunsch auf einer Tafel verewigt. Gerne gesehen wären auch freiwillige Handwerkerleistungen. „Das müssen wir schaffen, denn es lohnt sich”, drückte Leonhard Brück seine Hoffnung aus. Weitere Informationen - auch zu den Spendenkonten - können im Internet unter http://www.marienkirche-dueren.de abgerufen werden.
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