Marienhospital wird um 1400 Quadratmeter vergrößert

Von: sj
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Stellten die neuen Räume vor: Bernd Koch, Dr. Gerd Crombach, Dr. Stefan Schreiber, Iris Strohband-Wallmichrath und Gábor Szük (von links).

Birkesdorf. Der Neubau der Kreißsäle und einer neuen Bettenstation im St.-Marien-Hospital ist abgeschlossen. Am Freitag wurden die Räume offiziell eröffnet und von Pfarrer Rainer Mohren eingesegnet. Im laufenden Betrieb wurde im Birkesdorfer Haus der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) eine Etage auf ein vorhandenes Gebäude aufgesetzt, um zusätzlichen Platz zu schaffen.

Rund 1400 Quadratmeter sind so entstanden. Die vier neuen Kreißsäle belegen davon 500 Quadratmeter, den Rest der gewonnenen Fläche belegen eine neue Station der Abteilung für Altersmedizin (Geriatrie) mit 24 Betten und drei Multifunktionsräume. 4,4 Millionen Euro wurden in den Neubau und die moderne Ausstattung investiert.

Baukosten und Zeitplan wurden eingehalten, alle Arbeiten seien innerhalb eines Jahres „beinahe perfekt“ ausgeführt worden, bedankte sich ctw-Geschäftsführer Bernd Koch am Freitag bei allen beteiligten Planern, Unternehmen und Arbeitern. „Ein großer Dank gebührt auch allen Patienten, die während der Bauarbeiten viel aushalten mussten“, sagte Koch. „Dienstag geht die neue Bettenstation ans Netz“, kündigte er an. In einem weiteren Schritt soll die Wöchnerinnenstation saniert werden. Die Kreißsäle werden schon genutzt.

„Mit dem Neubau möchten wir unseren geburtshilflichen Schwerpunkt weiterentwickeln“, erklärte Professor Dr. Gerd Crombach, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die neuen Kreißsäle verfügen nach Angaben der ctw über die „modernste Ultraschalldiagnostik“ und eine zentrale CTG-Überwachung, mit der gleichzeitig die Wehen der Mutter und die Herztöne des Kindes gemessen werden. Zusätzliche Sicherheit für Mutter und Kind biete der Eingriffsraum im neuen Kreißsaal-Bereich. Im Birkesdorfer Krankenhaus werden jedes Jahr etwa 1300 Kinder geboren.

„Der demografische Wandel führt auch in Düren dazu, dass immer mehr alte und ältere Menschen geriatrisch versorgt werden müssen“, stellte Dr. Stefan Schreiber, Chefarzt der Geriatrie, die neue Bettenstation vor. Die Nachfrage steige immer weiter. Aufgabe der geriatrischen Abteilung sei es, die im Alter meist gleichzeitig auftretenden Gesundheitsstörungen zu behandeln und parallel dazu Maßnahmen zu ergreifen, um die Mobilität und Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten oder wiederzuerlangen.

Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) sprach mit Blick auf die Altersmedizin von einer „Birkesdorfer Spezialität“, hob aber auch die „gute Zusammenarbeit“ vieler Abteilungen des kirchlichen Hauses mit dem kommunalen Krankenhaus Düren hervor.

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