Marianne Rosenberg: Mehr als „Er gehört zu mir”

Von: Sarah Maria Berners
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Dürener Jazztage: Am 6. Juli
Dürener Jazztage: Am 6. Juli steht Marianne Rosenberg mit ihrer zwölfköpfigen Begleitband vor dem Rathaus auf der Bühne. Foto: imago/Star-Media

Düren. Wer den Namen Marianne Rosenberg hört, hat sofort die Melodie von „Er gehört zu mir” oder „Marleen” im Kopf. Aber sie kann auch Jazz. „Wirklich?” Diese Frage hat sich auch Sparkassenchef Dr. Herbert Schmidt gestellt, als er mit den Organisatoren vom Jazz-Club über die Konzert in diesem Jahr sprach.

Und jetzt, wo er in die CD reingehört hat, hat er selbst eine Antwort auf seine Frage gefunden: „Wirklich!”

Und deswegen haben er, Jazzclub-Vorsitzender Rolf Delhougne und sein Mitstreiter Bernd Ohlemeyer die Sängern als Topact für die Dürener Jazztage gewonnen. Mit Rosenberg wollen die Macher den Anforderungen der Jazztage, die eine Mischung aus reinem und populärem Jazz bieten wollen, gerecht werden.

Am 6. Juli wird Rosenberg mit ihrer zwölfköpfigen Begleitband auf dem Rathausvorplatz spielen. Dann ist die Fußball-Europameisterschaft gerade vorbei und die Bauarbeiten zur Rathaussanierung haben noch nicht begonnen.

„Die Jazztage sind ein wichtiger Teil des Stadtmarketings”, sagt Schmidt. Deshalb brauche man ein Hauptakteur, der eine große Strahlkraft nach Außen habe. Und die habe Marianne Rosenberg sicherlich.

„Die Hauptakteure müssen nicht immer internationale Künstler sein”, sagt Ohlemeyer. Man habe auch in Deutschland großartige Künstler - ganz abgesehen von den günstigeren Steuern, die das Engagement nationaler Künstler mit sich bringen würde. „Im Vorprogamm werden wieder talentierte Nachwuchskünstler aus der Stadt auf der Bühne stehen”, sagt Ohlemeyer. Wer das sein wird, steht aber noch nicht fest. Auch die übrigen Programmpunkte werden erst später vorgestellt.

Aber auch über die Jazztage 2013 macht sich der Dürener Jazzclub schon jetzt Gedanken. Dann nämlich steht der Rathausvorplatz wegen der Bauarbeiten als Konzertfläche definitiv nicht zur Verfügung. „Dafür werden wir Lösungen erarbeiten”, sagt Bernd Ohlemeyer zuversichtlich. Sicher sei, dass die Jazztage in der Dürener Innenstadt bleiben werden und nicht etwa auf Schloss Burgau ziehen.
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