„Manege frei“: Zirkus auf dem Stundenplan

Von: fjs
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Ob als Jongleure, Akrobaten oder Seiltänzer: In vier Vorstellungen zeigten die Grundschulkinder aus Winden und Obermaubach im Zirkus ZappZarapp ihr Können. Foto: Schröder

Winden. „Manege frei; die Show beginnt.“ Viermal begrüßten so die 250 Kinder der Grundschule „An der Rur“ der beiden Standorte Winden und Obermaubach die Zuschauer zu ihren Zirkus-Aufführungen. Und viermal war das 350-Personen-Zelt ausverkauft.

Eine Woche stand statt Deutsch und Mathe die hohe zirzensische Kunst auf dem Stundenplan. Der Zirkus ZappZarapp brachte den Kindern so manche Tricks und Kniffe bei. Da verflog das Lampenfieber von selbst.

„Eine solche Aktion kann man nur mit vielen Helfern machen“, betonte Schulleiter Manfred Franz und brach eine Lanze für die Eltern. „Die haben beim Auf- und Abbau des Zeltes neben der Turnhalle kräftig mit angepackt und auch die Kinder bestens betreut.“ Denn: Das Training mit den 250 Kindern aus zwei Standorten war auch ein logistisches Problem. „Wir haben zwei Gruppen zu je 125 Kindern gebildet; sonst wäre ein geregeltes Üben nicht möglich gewesen“. Zu den beiden Generalproben wurden die umliegenden Kindergärten und die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule Drove eingeladen.

Die beiden Gruppen hatten durchaus die Möglichkeit, in der Gestaltung des Programms zu differenzieren. So gab es dann kleine Unterschiede in den Darbietungen. Zweimal eine dreiviertel Stunde, dazwischen eine Pause mit Versorgung durch die beiden Fördervereine wurde geboten. Ohne Scheu zeigten die Kinder ihr Können. Ob auf dem Seil oder am Boden, ob am Trapez oder im Kontakt mit Nagelbrett und Glasscherben: Alle Übungen wurden fehlerfrei absolviert und mit viel Beifall bedacht.

Neben dem zirzensischen Können hob Schulleiter Manfred Franz noch andere wichtige Aspekte der Projektwoche und der Zirkus-Aufführungen hervor: „Jedes Kind stand mindestens einmal im Mittelpunkt. Man lernte Verantwortung für Mitakteure zu übernehmen.“ Nicht zuletzt freuten sich Schulleitung, Eltern und Kinder auch über das Mitwirken der Mundartband „Echte Fründe“. Die aus Winden stammende Gruppe spielte zu einem Benefizkonzert auf.

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