„Malen befreit von innerer Enge und gibt Anerkennung“

Von: gkli
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Margret Fischer, Brigitte Sistig, Liselotte Frenzel, Sissi Klausmann, Andrea Ruppert und Dorit Reuter (von rechts) vor ihren Werken. Foto: gkli

Niederau. Was passiert, wenn fünf begabte Malerinnen gemeinsam mit ihren Arbeiten eine Ausstellung gestalten? Richtig, es kommt Sehenswertes ans Tageslicht. Zum ersten Mal fanden sich jetzt Margret Fischer, Liselotte Frenzel, Dorit Reuter, Sissi Klausmann und Brigitte Sistig zusammen.

Nicht nur um gemeinsam zu malen, sondern auch, um gemeinsam ihre Werke zu präsentieren.

Ausstellungsort ist das Seniorenhaus „Marienkloster“ in Niederau. Am Samstag wurde die Bilderschau eröffnet, die den Titel „Ansicht Sache“ trägt. Margret Fischer ist der Hauptmotor, Sprecherin und die Lehrerin der Gruppe. Sie sagt: „Wir sind der harte Kern eines Kreuzauer Malertreffs, der sich bis vor einiger Zeit in einem Atelier getroffen hat, der meinem Blumengeschäft angegliedert war.“

Doch der Blumenladen existiert inzwischen nicht mehr und die Gruppe ist auf der Suche nach einem neuen Atelier. Zweimal pro Monat wird gemalt. So unterschiedlich, wie die Künstlerinnen selber sind, sind auch ihre Arbeiten.

Da landet Öl auf Leinwand, aber auch mit Acryl, Zeichenstift und Naturmaterialien werden Flächen gestaltet. Gegenständliches und Abstraktes wechselt sich ab. Magret Fischer, die einige Jahre in Aachen bei einem russischen Profimaler lernte, unterrichtet nach dem Motto: „Malen macht frei, es befreit von innerer Enge.“ Zudem, so sagt die 62-jährige gelernte Floristin weiter, gibt die Malerei Anerkennung.

Fischer: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man endlich mit seiner Arbeit zufrieden ist.“ Für den musikalischen Rahmen sorgte während der Vernissage Herbert Weinand. Für die Ausstellungsorganisation zeichnet in Niederau im Marienkloster Sozialarbeiterin Andrea Ruppert verantwortlich.

Die Ausstellung „Ansicht Sache“ im Seniorenhaus „Marienkloster“, Kreuzauerstraße 211, 52355 Düren-Niederau, ist noch bis zum 15. September täglich von neun bis zwölf Uhr und von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02421/59250.

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