Maikönigspaar wird von 13 Reitern durch den Ort begleitet

Von: mie
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Das Derichsweiler Maikönigspaar Andreas Schumacher und Julia Turbanski wurde während des Umzuges auch von 13 Reitern begleitet. Foto: Alina Miebach

Derichsweiler. Am Wochenende schien die Sonne für Andreas Schumacher und Julia Turbanski, das Maikönigspaar der Maigesellschaft Derichsweiler und ihr 200 Mann starkes Gefolge. Freitags veranstaltete die Maigesellschaft den traditionellen MayDance, bei dem rund 900 Gäste bei DJ-Musik fröhlich in das Wochenende starten konnten.

Wie in jedem Jahr räumte der Vorstand der Maigesellschaft die Straßen rund um den Martinus-platz im Dorf fein säuberlich für die nächsten Tage auf. In diesem Jahr begleitet von den Volksmusikanten Vossenack und TPK Strauch erfolgte am Samstagmorgen der sogenannte Ständchengang, bei dem die Maigesellschaft – in diesem Jahr den 40 und 25 jährenden – Jubelkönig ehrt und besingt. Die Ehrennadelträger lud man zur gemeinsamen Messe ein, um im Anschluss zum Eröffnungsball zu marschieren.

Der Sonntag begann für die Junggesellen in den frühen Morgenstunden mit dem Weckakt, der mit Kranzniederlegung und Gedenken der Verstorbenen Mitglieder in einem Gottesdienst gipfelte. „Beim Frühschoppen haben wir auch etwas für die Jüngsten vorbereitet. Ein Animateur und eine Hüpfburg bieten Spiel und Spaß für die Kleinsten. Das ist uns auch wichtig“, sagte Vorsitzender der Maigesellschaft, Tobias Mandt.

Am Sonntagnachmittag startete der traditionelle Festzug durch Derichsweiler, an dem in diesem Jahr 13 Reiter teilnahmen, die wegen der Hitze mit ausreichend Wasser versorg wurden. Hinter denen in Anzug, Krawatte und Zylinder gekleideten Junggesellen transportierten Mitglieder den sehenswerten Remmelsbaum, der von den drei „Remmeln“ mit Seilen festgehalten und von einem Junggesellen getragen wurde – generell, aber gerade bei den herrschenden Temperaturen keine leichte Aufgabe.

Dieser Baum wurde bis zum Festzelt getragen, um ihn bei der Königsehrung im gezierten Zelt aufzuhängen. „Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Tobias Mandt das Wochenende.

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