Maikirmes: Einzig die Langeweile bleibt ohne Chance

Von: Christoph Hahn
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Märkte und Kirmes können kommen: Die Organisatoren des bunten Geschehens in Düren stellten zusammen mit Bürgermeister Paul Larue (stehend, Mitte) das Programm für die Tage vom 30. April bis zum 3. Mai vor. Foto: Christoph Hahn

Düren. An Beliebtheit kommen Dürener Maimarkt und -kirmes, die in diesem Jahr zum 29. Mal stattfinden, schon ziemlich nahe an die Annakirmes heran. Nun ist es bald wieder so weit: Von Donnerstag, 30. April, bis Sonntag, 3. Mai, warten auf einem der wohl prominentesten Kirmesplätze des Rheinlandes rund 140 Schausteller und Händler (220 haben sich beworben) auf die Besucher. Wie viele das sein werden, weiß Achim Greiff von der Stadt Düren noch nicht.

Aber einen Richtwert kennt er schon: „Im vergangenen Jahr kamen rund 170.000 Menschen.” Was in diesem Jahr das Publikum erwartet, präsentierte Greiff zusammen mit seiner Kollegin Sybille Schür-Breuer, Bürgermeister Paul Larue und anderen an der Organisation des Markt-Geschehens Beteiligten.

Denn die Mitarbeiter der Verwaltung müssen keineswegs die Arbeit ganz alleine stemmen. So hat sich Peter Cremer, der Vorsitzende des Dürener Schausteller-Verbandes, in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen darum gekümmert, dass das Angebot an Fahr- und anderen Geschäften auf dem Annakirmesplatz mit seinen rund 50000 Quadratmetern bunt sortiert bleibt. Scooter, Kettenkarussell, Pils aus der Eifel und viele andere Attraktionen mehr - auch 2009 wird es an kaum etwas fehlen.

Doch nicht für das Amüsement ist gesorgt: Strümpfe, Gardinen, Textilien, Holzspielzeug und Dutzende von anderen Waren. Da freut sich auch der Bürgermeister: „Die Dürener Freiluft-Saison gewinnt an Fahrt”, sagt Paul Larue. Worüber der Rathaus-Chef ebenfalls ganz und gar nicht traurig ist: In diesem Jahr gehört wieder die traditionsreiche „Halle 8” mit vielen Angeboten rund um soziales Engagement, Ökologie, Ernährung und anderen Dingen, die das Leben lebenswert machen, zum Maimarkt-Spektrum.

Damit das Geschehen rund um die Monatswende noch an Volkstümlichkeit gewinnt, wurde es mit zwei anderen Veranstaltungen populären Zuschnitts verbunden. So sitzen zum 25. Mal die „Volkstümlichen Bogenschützen” der Bruderschaften St. Rochus und St. Sebastianus mit im Boot, die auf ihrem Teil des Annakirmesplatzes rund um das Festzelt feiern.

Doch nicht nur diese Träger alter städtischer Traditionen hoffen auf großen Zuspruch seitens der Bürger und Bewohner des Umlands. Ergänzt wird das Erlebnisangebot darüber hinaus vom (neunten) Geranienmarkt, der - quasi als Schlussakkord der Fest- und Kirmestage - am Sonntag, 3. Mai, von 10 bis 18 Uhr vor dem Rathaus mit vielen grünen Waren für Heim und Garten die Facetten des Gebotenen abrundet. Lediglich die Langeweile - die bleibt halt ohne Chance und völlig außen vor.
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