Düren - Magic Darts wollen angreifen

Magic Darts wollen angreifen

Von: Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
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Konzentriert wirft Marcel Schmitz, Kapitän der zweiten Mannschaft des Dürener Darts-Clubs Magic Darts, auf die Darts-Scheibe.

Düren. Darten ist nun wirklich kein „Kneipensport“ – auch wenn viele das immer noch so sehen. Viel zu hoch sind aber die Anforderungen an Körper und Geist in Wettkämpfen wie den Grenzlandliga-Championships und dem Grenzland-Cup, die in diesem Jahr ihre 16. beziehungsweise 28. Auflage in der Birkesdorfer Festhalle erlebten.

Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Darts-Sportler aus ganz Deutschland teilgenommen – 350 Spieler und etwas mehr als 1000 Teilnahmen. „Es gibt in den untersten Ligen natürlich auch Thekenmannschaften, das ist aber in anderen Sportarten wie Fußball nicht anders“, sagte Marcel Schmitz am Rande der Turniere.

Schmitz ist Kapitän der zweiten Mannschaft des Dürener Darts-Clubs Magic Darts, der in der Bundesliga spielt und im vergangenen Jahr als Aufsteiger überraschend souverän in der Liga blieb.

„Wir haben als erste Dürener Mannschaft den Klassenerhalt geschafft. Damit hätte niemand gerechnet. Jeder ist über sich hinausgewachsen. Am Ende hatten wir neun Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz und waren 13 Punkte vor dem direkten Abstieg“, strahlte auch Maik Jansen, Kapitän und Gründer der Magic Darts, wenn er an den Coup zurückdenkt.

Die Messlatte

Die Messlatte soll zur neuen Saison höher gesetzt werden: „Jedes Jahr belegen die gleichen vier Mannschaften die Plätze eins bis vier – da wollen wir angreifen!“

Als Neuzugänge konnten Marcus Korsten (Heinsberg) und Frank Peischard (Jülich) verpflichtet werden. Aber nicht nur in der Bundesliga stecken sich die Magic Darts hohe Ziele. „Mit der zweiten Mannschaft spielen wir derzeit in der Bezirksliga. Wir möchten gerne in die höchste Liga im Grenzland aufsteigen, die Bezirksoberliga“, erklärte Marcel Schmitz, dass erste und zweite Mannschaft der Magic Darts möglichst eng beieinander spielen wollen, schließlich ist die Bezirksoberliga direkt unter der Bundesliga.

Der Unterschied zwischen den beiden Ligen sei zwar deutlich, die Bezirksoberliga sei aber „eine gute Grundlage, um Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen“. Kein Wunder, dass Schmitz und Jansen in ständigem Austausch stehen: „Wir beraten uns in allen Angelegenheiten.“

Beim 28. Grenzland-Cup erreichten einige Spieler der Magic Darts im offenen Einzel gute Platzierungen: 5. Platz, 7. Platz und 9. Platz.

„Das ist ein renommiertes Turnier mit vielen großen Darts-Sportlern, aber die Liga hat Priorität“, findet Jansen, der mit seinem Team am 28. März in der Berliner Straße in die neue Bundesliga-Saison gegen Cologne Foundation und DC Ruhrfeuer startet.

Allgemein fielen die Turniertage in der Birkesdorfer Festhalle schlechter für Dürener Teilnehmer aus als gewohnt. Lediglich im C + B-Doppel setzte sich der Dürener Markus Dülberg mit seinem Doppelpartner aus Zülpich die Krone auf.

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