Magda Heuser: Ein Engagement, das ansteckt

Von: smb
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Bürgermeister Axel Buch (l.) ehrte Magda Heuser in der Ratssitzung für ihr langjähriges Engagement mit dem Bürgerpreis 2012. Ehemann Heinz, Pater Laurentius (r.) und die Enkel gratulierten. Foto: Berners

Kleinhau. „Magda Heuser ist es mit ihrem großen, dauerhaften und beispielhaften Engagement gelungen, andere ‚anzustecken‘ und zu mobiliseren. Sie hat es – immer verwurzelt im christlichen Glauben – geschafft, dass andere sich ebenfalls für die gute Sache einsetzen.“ Mit diesen Worten verlieh Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch in der jüngsten Ratssitzung den Bürgerpreis 2012 an die Bergsteinerin Magda Heuser – für das Engagement und den Einsatz zum Wohle der Bürger von Bergstein, Brandenberg und Zerkall.

Vor 30 Jahren gründete Magda Heuser, damals Pfarrsekretärin in Bergstein, die katholische Frauengemeinschaft. Die Frauengemeinschaft ist das Herzstück ihres Engagements – aber Magda Heuser engagiert sich noch weit darüber hinaus, war über Jahre die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, organisierte Pfarrfeste, Maiandachten und die Firm-Vorbereitung. „Darüber hinaus hat Magda Heuser mehrmals in unverzichbarer Weise an der Organisation, Umsetzung und Begleitung von Hilfstransporten nach Polen teilngenommen – damals noch durch das Gebiet der DDR“, schilderte Buch.

Kranke besuchen

In der Frauengemeinschaft organisiert Magda Heuser zahlreiche Freizeitaktivitäten, Kurse, Gebetsstunden. Sie war es, die sich dafür eingesetzt hat, dass die Mitglieder regelmäßig den kranken Menschen der Kirchengemeinde einen Besuch abstatten. Und sie war es, die vor 26 Jahren Urlaubsfahrten für diejenigen organisiert, die sonst keine Möglichkeiten haben, weitere Reisen zu unternehmen. „Die Angebote schaffen für viele Menschen eine Möglichkeit, überhaupt an einer Gemeinschaft teilzuhaben und darin fester Bestandteil zu sein“, lobte Buch.

Magda Heuser nahm den Preis gerührt entgegen, verdeutliche in ihrer Dankesansprache aber sogleich, dass ihr Engagement nur wegen der vielen Unterstützer möglich sei. „Viele Menschen haben mich auf meinem Weg begleitet“, sagte sie und dankte ihren Mitstreiterinnen und ihrem Ehemann Heinz, „der oft genug derjenige ist, der das, was ich mir ausdenke, umsetzen muss“.

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