Düren - Luke Mockridge begeistert Fans auch als Arielle

Luke Mockridge begeistert Fans auch als Arielle

Von: Dietmar Engels
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Luke Mockridge parodierte in der ausverkauften Arena Kreis Düren auch die fünf Mitglieder der höchst erfolgreichen „Backstreet Boys“. Foto: Dietmar Engels

Düren. Die Kreisstadt an der Rur und ihre Kläranlage mit den Faultürmen: Wenn Luke Mockridge in Zukunft jemandem erklären will, wo Düren liegt, dann so: „Auf der Autobahn von Köln nach Aachen und wo’s stinkt, rechts ab.“

In der ausverkauften Arena Kreis Düren begeisterte der junge Kabarettist und Musiker (27 Jahre) am Dienstabend über 2500 Fans mit einem wahren Feuerwerk an Gags und gekonnten Gesangseinlagen. Das ebenfalls junge Publikum kam aus dem Lachen kaum mehr heraus. Da kam die Pause nach einer Stunde manch Einem zum Durchatmen gerade recht.

Luke Mockridge schwimmt seit längerem auf der Erfolgswelle. Der Sohn von Bill Mockridge, dem Gründer des Improvisationstheaters „Springmaus“, und der ebenso bekannten Kabarettistin und Schauspielerin Margie Kinsky, ist vor allem durch seine eigene TV-Sendung „Luke! Die Woche und ich“ auf Sat.1 bekannt geworden.

Er ist aber auch regelmäßig als Gast im „Quatsch Comedy Club“, bei „Nightwasch“ und dem „RTL Comedy Grand Prix“ zu sehen. Außerdem ist er Moderator der „1LIVE Hörsaal-Comedy“ und arbeitet als Autor für „Switch reloaded“.

Aufgewachsen ist er in den 90er Jahren als Dritter von sechs Brüdern. Die erste Hälfte seiner Show „I’m lucky, I’m Luke“ dreht sich in erster Linie um die 90er – eine vergnügliche Zeitreise so recht nach dem Geschmack des Publikums. Am Klavier lässt er diverse Hits dieser Zeit Revue passieren.

Die Zuhörer singen so begeistert mit, dass Luke Mockridge die Gründung einer Mammut-Gruppe mit dem Namen „Söhne Dürens“ vorschlägt. Köstlich, wie er etwa die Mitglieder der damals höchst erfolgreichen „Backstreet Boys“ der Reihe nach parodiert. Ein Höhepunkt ist seine Version des Titelsongs aus der „Gummibärenbande“ – ein Stück, „das mich mehr geprägt hat als kaum ein anderes“.

Luke Mockridge versteht es glänzend, das Publikum einzubeziehen. Er erweist sich im Dialog mit etlichen Fans als äußerst schlagfertig, humorvoll und nie verletzend. Besonders hat es ihm offenbar der elfjährige Tom angetan, den er häufig anspricht und der öfters auf den beiden Großbildleinwänden zu sehen ist.

Der Comedian belohnt sein „Opfer“ gegen Ende des Programms mit einem signierten Exemplar seines Buches „Mathe ist ein Arschloch: Wie (m)ich die Schule fertigmachte.“ Und als der Junge auf der Bühne bekennt: „Du bist mein Vorbild!“, schmilzt das Publikum dahin und Luke Mockridge ist zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend (nahezu) sprachlos.

Im zweiten Teil überzeugt der Comedian an der Gitarre und plaudert munter über die Anbahnung von Beziehungen mit dem anderen Geschlecht in Zeiten von Facebook, Whatsapp, Twitter und Co..

Und natürlich bekommen die restlos begeistern Fans nach dem donnernden Schlussapplaus noch eine (urkomische) Zugabe: In Erinnerung an die Musical-AG an seiner Schule schlüpft er mit einem Lied in die Hauptrolle (!) von „Arielle, die Meerjungfrau“ – in einem grünen Minikleidchen und einer Blume im Haar.

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