Lüxheimer sind sich bei ihrem Kappelchen noch uneins

Von: fjs
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Architekt Christoph Kruppa stellte seine Vorstellungen vom neuen Muttergotteshäuschen vor. Foto: fjs

Lüxheim. Da besteht noch viel Informations- und Diskussionsbedarf: Vor dem Votum der Lüxheimer Bürger, wie das wieder aufzubauende Muttergotteshäuschen aussehen soll, stellen sich noch viele Fragen. Dieses Fazit ergab eine Bürgerversammlung.

In der Bürgerhalle diskutierten rund 50 Lüxheimer, unter ihnen auch Pfarrer Gerd Kraus, über die Gestaltung der Kapelle, die dem niedergerissenen Kapellchen folgen soll.

Volle Zustimmung zu seinen Vorstellungen konnte Architekt Christoph Kruppe noch nicht vermelden.

Etwa 9,70 Meter von dem bisherigen Standort in westlicher Richtung soll das neue Muttergotteshäuschen in einer kleinen Grünanlage entstehen. „Standort und Grundstück sind prädestiniert für einen Rundbau“, sagte der Architekt. Das Gebäude soll fünf Meter hoch werden. „Zu hoch“, befand einer der Teilnehmer. Zur Erläuterung: Der abgerissene Baukörper war 4,70 Meter hoch.

Die neue Kapelle soll frei stehend gebaut werden. „Da kannst du drum herumlaufen“, sagte der Planer zu einem Jungen, der Details wissen wollte. Obwohl Kruppa seinen Entwurf „heimatbezogen“ nannte, war er einigen, vorwiegend älteren Besuchern zu modern.

Diskutiert wurde auch eine geplante „Schürze“, eine Wand, die in aufstrebender Form einen erhobenen Zeigefinger darstellen soll. Auch tauchten Fragen auf, wie das geplante Kupferdach und die Marienstatue mit Jesuskind gegen Diebstahl zu schützen sind.

Moderator Günther Jurreit notierte viele Fragen, konnte anschließend allerdings keine Einigkeit feststellen. Man kam zumindest überein, zunächst weitere Details zu erörtern und auch ein größeres Modell in Augenschein nehmen zu wollen – dazu wird es weiterer Diskussionsrunden bedürfen.

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