Huchem-Stammeln/Köttenich - „Lürkenkapelle“: In zwei Jahren aufwendig saniert

„Lürkenkapelle“: In zwei Jahren aufwendig saniert

Von: mvb
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Manfred Leroy, Pfarrer Vincenz Nguyen van Tung und Willi Krallmann (v.l.) vor der frisch renovierten „Lürkenkapelle“. Foto: Bergs

Huchem-Stammeln/Köttenich. Ein „Stück Heimat“ ist gerettet: Nach zwei Jahren aufwendiger Sanierungsarbeiten ist die „Lürkenkapelle“ an der B 56 wieder eingeweiht worden. Im Herbst 2013 stand es schlecht um die kleine Kapelle: Wasser war über das Fundament in den Innenraum eingedrungen.

Engagierte Köttenicher wollten dem Verfall des Kleinods jedoch nicht tatenlos zusehen und schlossen sich auf Initiative des früheren Gemeindedirektors Günter Pick zum Verein „Kapellenfreunde Lürkenkapelle“ zusammen. Dessen Vorsitzender Willi Krallmann beschrieb am Rande der Einweihung die Herausforderung, die die Sanierung der Kapelle darstellte: „Das Problem war, dass zehn Jahre lang nichts an der Kapelle gemacht worden war, deshalb fielen die Sanierungsarbeiten auch so umfangreich aus.“

Im Frühjahr 2014 konnten die Arbeiten an dem 1888 als Gedenkstätte nach dem Tod des Sohnes einer Müllerfamilie errichteten Bauwerk nach Gesprächen mit der Firma Schoeller, auf deren Grundstück die Kapelle steht, beginnen.

Mit einem Bagger musste das Fundament freigelegt werden und fast zwei Jahre lang abtrocknen, ehe es fachmännisch abgedichtet werden konnte. Auch das Dach wurde erneuert, die Baugrube mit Kies aufgeschüttet und ein kleiner Weg zur Kapelle gepflastert. „Am Ende wurde es etwas knapp, aber wir wollten die Kapelle gerne am Termin des traditionellen Bußgangs nach Selhausen einweihen“, betonte Krallmann.

Vor der Segnung durch Pfarrer Vincenz Nguyen van Tung bedankte sich Krallmann bei den Helfern, Spendern und Gönnern sowie der Gemeinde und der Firma Lück & Wahlen für die Unterstützung. Dank ging auch an die Köttenicher Familien, die „viele Jahre die Kapelle betreut haben und dies sicherlich weiter tun werden“.

Dass die Bausubstanz nicht wieder in einen maroden Zustand gerät, dafür sollen die Pflege und Aufmerksamkeit der Anwohner sowie die Hilfe der Kapellenfreunde sorgen. „Dank der großzügigen Spenden steht der Verein auf einem guten Fundament, um in Zukunft anfallende Arbeiten schnell und professionell erledigen zu kommen“, betonte Krallmann.

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