Kreuzau - Ludwig Kniprath ist seit 70 Jahren ein „Ahle Schlupp“

Ludwig Kniprath ist seit 70 Jahren ein „Ahle Schlupp“

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Eine seltene Ehrung: Ludwig Kniprath (Dritter von rechts) gehört seit 70 Jahren der Kreuzauer Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp“ an. Foto: Manfred Schall

Kreuzau. Ein seltenes Jubiläum gab es beim Vereinsabend der Kreuzauer Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp“ 1880 Kreuzau zu feiern. Der langjährige Liedsänger Ludwig Kniprath blickt auf 70-jährige Mitgliedschaft in der Karnevalsgesellschaft zurück.

Noch während der letzten Kriegswirren, nämlich am 1. Januar 1945, trat Kniprath als aktives Mitglied in die Gesellschaft ein. Schon bald war er als Sänger vieler Ostermannlieder nicht mehr von der Bühne wegzudenken. Eine tragende Rolle im Opernchor sowie Akteur in vielen Sketchen runden seine vielseitigen Aktivitäten ab. In der Session 1954/55 regierte er als Prinz Ludwig I. unter dem Motto „Laache es de beste Medizin“.

Mit der Ernennung zum Ehrensenator im Jahre 1974 würdigte die Gesellschaft die Verdienste von Ludwig Kniprath. Bei der Gratulation sang der 89-jährige Jubilar noch einmal eines seiner Lieblingslieder und erntete von den begeisterten Anwesenden nicht enden wollenden Applaus.

Für 60-jährige Mitgliedschaft im Verein gratulierte Präsident Peter Kaptain Karl Gatz und Peter-Josef Kniprath. Beide Mitglieder erlebten ihre karnevalistischen Höhepunkte in den Prinzenämtern; Karl Gatz in der Session 1964/65 und Pit-Jupp Kniprath in der Session 1957/58.

Geehrt für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Erich Graßmann, Kornelius Kaiser, Josef Kommer, Alfred Napp, Johannes Pauly, Ludwig Pünzeler und Herbert Rensinghoff. Aus der Hand des Präsidenten erhielten diese ein Bild, gemalt von Ehrensenator Richard Schall, als Dank und Motivation.

Vizepräsident Willi Wink überreichte für 40-jährige Mitgliedschaft die goldene Vereinsnadel an Günther Zens, Dieter Schüll und Peter Kaptain. Weitere 13 Mitglieder konnten auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Der Vizepräsident des Regionalverband Düren, Dieter Pelzer, ehrte Hermann Josef Bergsch, Conni Hecker, Wolfgang Guckland und Jürgen Maubach mit dem RVD-Verdienstorden in Bronze.

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