Lucifers Delicious beweisen ihr Können

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Jürgen Martl leitet seit vier
Jürgen Martl leitet seit vier Jahren die „Lucifers Delicious”-Bigband die am Freitag im Haus der Stadt überzeugte. Foto: niko

Düren. Das war nicht nur gelungen, das war richtig gut. Die Bigband „Lucifers Delicious” nahm ihr Publikum am Freitag mit auf eine fingerschnippende Reise von der guten alten Swing-Ära á la Count Basie bis zum moderneren, energiegeladenen „Theme from Shaft” von Soul-Legende Issac Hayes.

Wenige Takte des alten Count Basie Klassikers „The Queen Bee” zu Beginn genügten, da ging der Rhythmus bereits unfehlbar in die Beine, und man musste sich schier zwingen nicht sofort mitzuwippen, mitzuschnippen und mitzuswingen.

Wohnzimmerkonzert

„Herzlich Willkommen zu unserem kleinen Wohnzimmerkonzert ohne Netz und doppelten Boden”, begrüßte gut gelaunt der Leiter der 20-köpfigen Bigband, Jürgen Martl, die Zuschauer im Foyer des Hauses der Stadt. „Wir sind mit Leib und Seele dabei” lautet das Motto der Band und die Freude an ihrem Sound ist nicht nur hörbar. Der Spaß am gemeinsamen Musizieren ist den strahlenden Gesichtern der swingenden Musiker geradezu anzusehen. Da steckt Enthusiasmus dahinter.

Vor allem überzeugten Sönke Pelzer und Walter Sembritzky mit ihren warmen und seelenvollen Soloparts am Saxophon. Thomas Steffens am Flügelhorn spielt so präzise wie bei einem Klassikkonzert. Sammy Nesticos Ohrwurm „Little Darling” wird mit dem besinnlichem „Wah Wah”-Solo auf der gestopften Trompete von Klaus Luft zur Glanznummer der „Lucifers Delicious”. Großartig auch das geradezu lyrische Posaunensolo von Florian Ritter im Tommy Dorsey Klassiker „Im getting sentimental over you”. War der erste Teil des Konzertes geprägt vom Swing der 1940er Jahre, ging es im zweiten Teil modern und flott weiter. Mit „Ground Blues” und „Ula in Afrika” sind dabei zwei anspruchsvolle Arrangements von Peter Herbolzheimer vertreten. Ganz zum Schluss zeigten die „Lucifer Delicious” beim „Theme from Shaft” von Soul-Legende Isaak Hayes ihr ganzes Können.

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