Locker vom Hocker mit den Schweess Fööss

Von: kj
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Locker vom Hocker: Die Schweess Fööss. Foto: kj

Düren. Stimmungsvoll, ausgelassen und mitreißend - die älteste Mundartband Dürens «Schweess Fööss” zeigte im Komm, dass Mundartmusik nicht nur Karnevals- und Stimmungslieder bestehen muss.

Mit ihrem Programm „Locker vom Hocker” faszinierte die siebenköpfige Band mit Addy Clemens (Sänger und Moderation), Helmut Geuenich (Gesang und Gitarre), Hans-Joachim Thiem (Schlagzeug), Carlos Valter (Gitarre, Saxophon, Mandoline, Percussion und Gesang), Reinhold Kuck (Gitarre und Gesang), Willy Pohl (Orgel und Ziehharmonika) und Walter Eschweiler (Bass), das Publikum.

Gegründet wurde die Band 1985. „Wir waren auf einer Karnevalsssitzung in Rölsdorf und haben alle Lieder mitgesungen, da dachten wir uns was die können, können wir auch”, erzählt Addy Clemens, einziges noch aktives Gründungsmitglied. Mit der Zeit haben sich die Besetzungen geändert.

„Angefangen haben wir mit Amateuren”, erinnert sich Clemens. Im Laufe der Jahre ist aus der Karnevalsband, die die Hits aus Köln gesungen hat, eine der ältesten Mundartbands aus Düren geworden. Musikalisch versiert ähneln sie passagenweise mit ihrem mehrstimmigen Gesang den Songs der Beatles oder der Beach Boys.

Mit Humor und Emotion

Auf humorvolle und emotionale Art und Weise zeigt die Band, dass auch Düren Schauplatz bewegender Lebensgeschichten ist. „Wir lassen uns sehr oft von den Dürenern und der Stadt inspirieren”, erklärt Geuenich, auch bekannt als kreativer Kopf der Schweess Fööss. Deshalb hat die Gruppe eine CD aufgenommen mit Songs über die Annakirmes und den Dürener Bahnhof.

Nicht nur der Bezug zur Stadt sondern die Nähe zu den Fans ist den Mitgliedern sehr wichtig. Die Wohnzimmeratmosphäre des Kulturzentrums verkleinere die Distanz zwischen Musiker und Zuhörern. „Wir haben so viel Freude beim Spielen, die wir den Zuschauern übermitteln wollen, wenn der Funke überspringt ist das super”, sagt Thiem. Zu sehen sind die Schwees Fööss erneut beim Mundartfestival am 5.September und beim kommenden Stadtfest.
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