Lobende Worte für die Glashütte

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Im Beisein von Bürgermeister Paul Larue (l.) und Baudezernent Paul Zündorf (r.) erklärte Investor Gerd Pelzer NRW-Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky die Umbaumaßnahmen für das Freshman-Institut. Foto: Abels

Düren. Gerd Pelzer hat Visionen. Wenn der Besitzer der Glashütte über die Zukunft spricht, hat er längst nicht mehr nur das frühere, rund acht Hektar große Peill-&-Putzler-Areal im Blick, das er seit 13 Jahren in kleinen Schritten entwickelt.

Beim Besuch von NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Günther Horzetzky zeichnete er ein Bild von Düren als internationalem Standort der dualen Ausbildung. „Wir können hier in Düren zeigen, wie wichtig duale Ausbildung ist“, betonte Pelzer. Bislang hat er den Umbau der Glashütte aus eigenen Mitteln gestemmt, ohne über die genaue Höhe der millionenschweren Investitionen reden zu wollen.

Zuschüsse gab es bei der Ansiedlung verschiedenster Ausbildungs- und Qualifizierungseinrichtungen bisher nicht. Im Herbst sind die neuen Gebäude der Rurtalwerkstätten fertig, zum Wintersemester 2016/17 will das Freshman-Institut der FH Aachen in Düren über 80 junge Chinesen im Internat und in Lehrräumen auf das Studium in Deutschland vorbereiten. Und die weitere Zusammenarbeit mit der FH auch in anderen Bereichen scheint nicht ausgeschlossen.

Horzetzky, der auf Einladung der Indeland Entwicklungsgesellschaft in Düren weilte, fand lobenden Worte für den Umbau der Industriebrache. „Unser Appell als Landesregierung an die Region ist immer, entwickelt euch selbst.“ Männer wie Gerd Pelzer seien der Beleg, dass es genügend innovative Kräfte gebe, die vieles bewegen könnten. „Wenn es dann einmal eng wird, sind wir als Land gerne bereit zu helfen“, versprach der Staatssekretär.

Er nahm auch andere Wünsche der Stadt Düren mit nach Düsseldorf. Denn die Sanierung alter Industrieflächen allein, bringt die Stadt nicht weiter. Bürgermeister Paul Larue, Baudezernent Paul Zündorf und Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims betonten unter anderem, wie wichtig die Ausweisung des interkommunalen Gewerbegebietes Düren/Langerwehe an der A4 sei – vor allem mit Blick auf die Wachstumsbranche Logistik.

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