Lkw-Kontrolle: Jeder Zweite mit Mängeln

Von: pol-dn
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Düren. Als erschreckender „Volltreffer” erwies sich jetzt eine Lkw-Kontrolle der Dürener Polizei. Bei 35 angehaltenen Fahrzeugen kam es in 19 Fällen zu Beanstandungen.

Konsequenz: 14 eingeleitete Bußgeldverfahren, fünf Ahndungen mit Verwarngeld und vier Untersagungen der Weiterfahrt.

Die Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung und abgefahrene Reifen oder auch die Feststellung von Schwarzarbeit waren nur ein Teil der Beanstandungen, die von den Beamtinnen und Beamten an der Kontrollstelle im Gewerbegebiet „Im Großen Tal” festgestellt wurden.

Die dicksten Verstöße: Einem 35-jähriger Brummi-Fahrer aus Bulgarien musste eine dringend notwenige Ruhepause verordnet werden, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte. Er hatte bis zum Anhaltezeitpunkt 18 Stunden an einem Stück hinter dem Lenkrad seines Trucks gesessen. Um das erforderlich gewordene und gegen ihn gerichtete Bußgeldverfahren zu sichern, musste er außerdem eine Sicherheitsleistung von 850 Euro hinterlegen.

Ein 68-jähriger Dürener fiel auf, weil er seinem Anhänger, der mit Pflastersteinen beladen war, deutlich zuviel an Gewicht zugemutet hatte. Bei einer Wägung wurde festgestellt, dass er die zulässige Anhängelast um 220 Prozent überschritten hatte. Einen Großteil der Steine musste er daher vor der Weiterfahrt wieder abladen.

Sechs ungesicherte Gasflaschen fanden die Kontrolleure auf der offenen Ladefläche eines Lastwagens, der von einem 23 Jahre alten Mann aus Düren gefahren wurde. Bevor er weiterfahren durfte, musste seine Ladung erst ordnungsgemäß gesichert werden.

Bemängelt wurde darüber hinaus das Fahrzeug eines bundesweit agierenden Fleischtransporteurs wegen hygienischer Unzulänglichkeiten auf der Ladefläche.

An der Kontrolle beteiligt waren der Verkehrsdienst der Dürener Polizei, Dienststellen der Bezirksregierung Köln, das Hauptzollamt Aachen sowie das Straßenverkehrs- und Veterinäramtes des Kreises Düren.
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